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Hersteller von TFT-Monitoren wollen mit hochwertigen Geräten dem Preisverfall trotzen

Von: ots

17.08.06

Das Thema Reaktionszeiten bei TFT-Monitoren ist ausgereizt. Nachdem die meisten Geräte heute schon mit 8 Milisekunden oder darunter ausgeliefert werden, sind die Zeiten ständig neuer Geschwindigkeitsrekorde längst vorbei. Statt dessen heißen die Trends, mit denen die Hersteller den starken Monitorpreisverfall der vergangenen Monate stoppen wollen: "größer, breiter, kontrastreicher und hochwertiger."  Dies ergab eine Analyse des Monitor-Markts der IT-Handelszeitung ComputerPartner (33/2006).

Ein Weg aus dem Preis-Dilemma sehen Hersteller in der Steigerung von Größe und Breite bei den Monitoren: Hinsichtlich der Größe erreichen TFT-Monitore langsam einen Bereich, der ursprünglich dem TV-Markt vorbehalten war. Nach 24-Zöllern wollen einige Hersteller ab 2007 auch verstärkt 26-Zoll-Monitore anbieten. Der Trend zu größeren Bilddiagonalen hat immerhin dazu geführt, dass trotz stark sinkender Preise und Kaufzurückhaltung bei den Privatkunden die Umsätze in der ersten Jahreshälfte in etwa auf Vorjahresniveau geblieben sind.

Die meisten Hersteller konzentrieren sich laut der IT-Handelszeitung zudem auf die Entwicklung guter Kontrast- und Helligkeitswerte: LG Electronics zum Beispiel wirbt schon für Geräte mit einer dynamischen Kontrastrate von 2.000:1. Samsung will demnächst folgen, so ComputerPartner.

Das Panel allein entscheidet nicht über die Bildqualität - Elektronik, Software und Hintergrundbeleuchtung spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Eizo setzt zum Beispiel bei seinen Highend-Geräten auf u-förmige Hintergrundbeleuchtung. NEC ist mit der neuen SpectraView-Referenz-Reihe für professionelle Bildbearbeitung einer der ersten Anbieter von Monitoren mit farbigen Leuchtdioden, die eine besonders hohe Farbechtheit sowie eine hundertprozentige Abdeckung des so genannten Adobe-RGB-Farbraumes garantieren sollen, berichtet ComputerPartner.

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