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Hightech-Branche blickt optimistisch ins nächste Jahr

02.12.09

Die große Mehrheit der Unternehmen der Informationstechnik und Telekommunikation blickt positiv in die nahe Zukunft und erwartet für das kommende Jahr ein Umsatzplus. Das geht aus einer aktuellen Branchenumfrage des BITKOM  hervor. Ihr zufolge rechnen 57 Prozent der Unternehmen mit Wachstum, weitere 17 Prozent kalkulieren mit stabilen Abverkäufen – für BITKOM-Präsident Scheer ein deutliches Zeichen für das Ende der Krise. Neben den zunehmenden Umsätzen durch das Wirtschaftswachstum rechnet der Verband auch mit Impulsen aus der Richtung der öffentlichen Hand und der Verbraucher.

Positiv stimmt zudem, dass die Aussichten innerhalb der Branche laut BITKOM aktuell besser bewertet werden, als noch vor einem Jahr. Damals hatten weniger als die Hälfte der Unternehmen mit einem Umsatzplus gerechnet. Neben der aufhellenden Konjunktur haben auch die Maßnahmen der Bundesregierung zur Stimmungsaufhellung beigetragen, die mit einem IT-Investitionsprogramm im Rahmen des Konjunkturpakets, der Breitbandstrategie oder der Green-IT-Allianz die Weichen in Richtung Wachstum stellten. Scheer betonte, dass die bisher unternommenen Anstrengungen nicht ausreichen und es an einer langfristigen Wachstumsstrategie mangelt. In diesem Zusammenhang verwies er auf die zukünftigen Herausforderungen wie Energieversorgung, demografischer Wandel, Mobilität oder das Bildungssystem und den zentralen Beitrag der ITK-Unternehmen zur Bewältigung.

Darüber hinaus kritisiert Scheer die Internetpolitik, da die unterschiedlichen Gesetzesinitiativen für mehr Verwirrung und Verunsicherung als Klartext sorgen. Zentrale Kritik ist das Gesetz gegen Kinderpornografie im Internet. Kopfschmerzen bereiten der Branche aber auch die Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchungen oder der Schutz des Urheberrechts. Denn hier stünde die Wirtschaft vor dem Problem der Umsetzung.

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