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Hohe Verluste durch unkoordinierten Projekt-Abbruch

10.06.09

Der Einschätzung der PM Firefighters Projekt Management Gmbh zufolge, werden hierzulande massenhaft Vermögenswerte  vernichtet, indem erfolgreiche Projekte überstürzt abgebrochen werden. Aber auch an der Dokumentation von Wissen und beim Abschließen von  Zwischenschritten besteht noch Nachholbedarf. In rund einem Drittel aller Unternehmen kommt es zu Fehlentscheidungen, weil angesichts einer unzureichenden Gesamtsteuerung der laufenden Projekte klare Bewertungskriterien für die Auswahl der zu beendenden Projekte fehlen.

Maßgeblich für das vorschnelle Streichen von Projekten sind die  sich verändernden Rahmenbedingungen. Vielfach liegen akute Liquiditätsengpässe zugrunde oder das Unternehmen ist gezwungen, seine Prioritätenlisten zu überarbeiten. Den Projektleitern bleiben nach Bekanntwerden des Projektendes oft nur noch zwei Wochen, um Arbeitsergebnisse zu sichern und aufzubereiten. Die Projektbeteiligten sind danach kaum noch motiviert, an einem koordinierten Abschluss mitzuwirken. Vielfach werden die Leistungsträger des Projektes schnell mit anderen Aufgaben betraut und sind somit nicht mehr greifbar.

Laut Hauke Thun, Geschäftsführer der PM Firefighters,  kann dem Problem mit einer offenen Kommunikation gegenüber den Betroffenen zu Leibe gerückt werden. Hilfreich ist auch die klare Identifizierung der Leistungsträger und das direkte Einbinden in die Projektnachbereitung.

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