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In Punkto Sicherheit sind die Verantwortlichen und Mitarbeiter keine Freunde

12.07.07

Wenn es um die Sicherheit geht, stehen Unternehmen ihren Mitarbeiter sehr skeptisch gegenüber: Laut einer Umfrage des Lösungsanbieters Websense halten knapp 60 Prozent der Firmen die eigenen Beschäftigten für das größte Sicherheitsrisiko.

25 Prozent der Befragten attestieren der Belegschaft sogar Vorsatz. Fast ein Viertel (23 Prozent) bewertet die böswillige Absicht ihrer Mitarbeiter als den Risiko-Faktor „Nummer Eins“. Mehr als ein Drittel ist der Überzeugung, dass Betriebsgeheimnisse und geistiges Eigentum aus Unwissenheit weitergeben werden. Hacker und organisierte Cyber-Kriminalität treibt den Unternehmen indes weniger Schweißperlen auf die Stirn. Hier sieht nur jeder Zehnte eine Gefahr.

Weiterhin brachte die Umfrage zutage, dass der Datenverlust längst im Unternehmensalltag angekommen ist. So gab rund die Hälfte (48 Prozent) zu Protokoll, dass im vergangenen Jahr in einem Viertel bis zur Hälfte der Firmen Daten verloren gingen. In den meisten Fällen werden jedoch keine aktiven Maßnahmen zur Abwehr ergriffen. Von 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer wird eher eine reaktive denn proaktive Sicherheitsstrategie verfolgt, obwohl die Kundendaten mit 42 Prozent als die kritischsten Information gewehrte werden. Den zweiten Platz belegt in diesem Zusammenhang mit 31 Prozent der Verlust des geistigen Eigentums, gefolgt von Daten aus dem Finanzbereich, der von einem Fünftel als die wichtigsten Informationen definiert wird.

Websense hatte im Rahmen des E-Crime Congress in London 105 Sicherheitsexperten aus aller Welt befragt.

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