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Industrie 4.0 benötigt MES-Systeme

24.02.15

Die Idee von Industrie 4.0 meint die tiefgehende Verschmelzung der virtuellen IT-Welt mit der realen Produktionswelt mit der Folge, dass sich die Produktionsprozesse über die gesamte Wertschöpfungskette verändern. Dies erfolgt durch eine Vernetzung von Maschinen, Lagersystemen und Produktionsstätten mittels sogenannter Cyber Physical Systeme (CPS). Hierfür stellen Steuerungssysteme in Echtzeit die notwendigen Daten beispielsweise zu den Fertigungszeiten, Maschinenauslastungen, Personalressourcen, Qualitätsanforderungen, Material- und Energieverbräuchen und mehr dezentral bereit.

 

Der Zukunftsvision zufolge werden dann die Fließbänder durch Fertigungsinseln ersetzt, in solchen Smart Factories kommunizieren einzelne Werkstücke selbständig mit ihren Produktinseln, Transportmitteln usw. Diese Smart Objects melden sich dort eigenständig an bzw. ab und organisieren selbst die Abläufe. Der Nutzen besteht vor allem darin, in einem höheren Automatisierungsgrad und damit effizienter, aber gleichzeitig auch deutlich flexibler produzieren zu können. Ebenso lässt sich die Fertigung individueller Produkte, einem zukünftig immer stärker werdenden Trend, dadurch einfacher realisieren. So ist etwa eine intelligentere und hochflexible Produktionslandschaft in der Lage, aufgrund der deutlich reduzierten Rüstzeiten auch Kleinserien wirtschaftlich zu fertigen.

 

Doch für diese digitale Vernetzung ist deutlich mehr erforderlich, als die gesamten Anlagen und Maschinen mit IP-Adressen zu versehen. „Ganz unabhängig, wie schnell sich die notwendigen Infrastrukturen dafür schaffen lassen, werden MES-Systeme in der Funktion einer Datendrehscheibe dabei eine wesentliche Rolle spielen“, betont Stefan Molitor, Senior Consultant bei der FELTEN Group. Ansonsten sei keine ausreichende Steuerung der dezentralen Einheiten möglich. „Denn die besondere Bedeutung von MES besteht in der horizontalen Verknüpfung von Daten mit dem Ziel, alle Ressourcen von den Maschinen und Werkzeugen über Personal bis hin zu Fertigungshilfsmitteln und Prüfplänen jederzeit bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen und optimal auszulasten.“

 

Einen deutlichen Mehrwert erzielt ein Manufacturing Execution System wie „PILOT MES“ in seiner Eigenschaft als Datenlieferant zudem, wenn gleichzeitig eine ERP-Integration besteht und insofern eine Verknüpfung mit den betriebswirtschaftlichen Informationen erfolgt. „Frühere MES-Konzepte, bei denen diese Lösungen als separate Systeme betrachtet wurden, werden bei einer Ausrichtung auf Industrie 4.0 in jedem Fall der Vergangenheit angehören“, urteilt Molitor.

 

Gerade weil die Umsetzung dieser Industrieperspektiven nur schrittweise erfolgen wird, plädiert er dafür, frühzeitig die MES-Voraussetzungen einschließlich einer ERP-Integration zu schaffen. „Es kann unmittelbar ein deutlicher Nutzen generiert werden, gleichzeitig erfolgt eine wichtige Weichenstellung mit hoher Investitionssicherheit.“

 

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