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Investitionsschützende Innovation der Desktop-Architekturen

31.03.11

Angesichts der momentan vielfältigen neuen technologischen Einflüsse auf die Desktop-Architekturen empfiehlt das Beratungshaus Centracon, eine systematische und mittelfristig angelegte Innovationsstrategie zu entwickeln statt sich modernistischen Einzelaktivitäten zu widmen. Dies gewährleistet nach Einschätzung der Consultants eine höhere Investitionssicherheit hinsichtlich der bestehenden technischen Strukturen, gleichzeitig wird eine von aktuellen Themen getriebene und damit teure Strategie vermieden. Zu den besonders diskutierten Innovationen für das Desktop Management zählt Centracon beispielsweise den mobilen Einsatz von Anwendungen, Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und die Automation von Serviceprozessen, eine Liberalisierung der Endgeräte in den Unternehmen sowie das Cloud Computing für den Betrieb der Client-Infrastruktur.

„Angesichts der langen Liste an möglichen Innovationen und an grundsätzlichen Veränderungspotenzialen bedarf es einer klaren Roadmap, die sowohl die bestehenden technischen und organisatorischen Bedingungen berücksichtigt als auch in der Funktion eines roten Fadens den sukzessiven Innovationsprozess lenkt“, urteilt Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards. „Notwendig ist in einem ersten Step ein Gesamtverständnis dessen, was zukünftig für Anforderungen wirksam werden und wie sie dann in aufeinander abgestimmter Weise schrittweise realisiert werden können.“

Als Beispiel nennt er die Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Die herkömmliche Terminal-Technik und normale Client-Installationen würden vermutlich über längere Sicht nicht überflüssig, sondern VDI sei zunächst als eine ergänzende Technologie zu verstehen. „Es wird keine Virtualisierungsrevolution geben, sondern ein evolutionärer Prozess stattfinden“, betont Gerhards. „Dabei geht es darum, unter Nutzung der bestehenden Strukturen überlegte Wege in die Zukunft zu gehen.“

Diesem Ziel dient das Lösungskonzept „Smart Workplace Architecture“ von Centracon. Es unterstützt einerseits dort, wo bisher monolithische Desktops mit ihren infrastrukturabhängigen Bedingungen organisatorische oder technische Restriktionen bewirkt haben. Andererseits führt es aber auch nicht zu einer völligen Abkehr von Fat Clients, weil sie durch bestimmte betriebliche Anforderungen in manchen Funktionsbereichen weiterhin ihre Berechtigung behalten. Durch Modularisierung und Virtualisierung können sie in ihrem Nutzungsprofil jedoch flexibler gemacht werden.

Das Kernziel der Smart Workplace Architecture besteht darin, dass die Mitarbeiter dynamisch einen ortsunabhängigen Zugriff auf Anwendungen und Daten, modulare Services über automatisierte Prozesse sowie IT-Arbeitsplätze mit aufgabenspezifischen Leistungsprofilen zur Verfügung gestellt bekommen. „Die zentrale oder virtuelle Bereitstellung von Anwendungen und Arbeitsplätzen ermöglicht eine Modularisierung, die heute übliche unflexible Zuordnungen von Anwendungen und Arbeitsplätzen zu Anwendern aufbricht“, betont Gerhards.

Dies kann seinen Aussagen zufolge durch eine intelligente Konzeption realisiert werden, bei der die Unternehmen flexibel und in modularen Schritten den Bereich ihrer Desktop-Strukturen entwickeln können. Bei der „Smart Workplace Architecture“ werden deshalb klassische Mechanismen für das Client- und Softwaremanagement um innovative Lösungen wie Zentralisierung, Virtualisierung und Streaming ergänzt. Konzeptionell und mit einem eigenen Automation Framework sind sie so aufeinander abgestimmt, dass maximale Synergien generiert werden können.

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