Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]ISO-Standardisierung für MES-Kennzahlen auf der Zielgeraden
Mit der ISO/DIS 22400-2 steht nun eine international gültige Leitlinie für die Definition, Beschreibung und Interpretation von MES-Kennzahlen zur Verfügung. Der Entwurf der Norm beinhaltet 34 Key Performance Indicators (KPIs), die sich auf die Bereiche Produktion, Qualität, Instandhaltung sowie Lager/Logistik von Unternehmen der diskreten Fertigung, der Prozessindustrie sowie der hybriden Fertigung erstrecken. Ergänzend enthält die Norm ein relationales Wirkmodell, das über einen Mix aus Kennzahlen und Beziehungsdiagrammen die Abhängigkeit zwischen den KPIs und ihren Faktoren untereinander inhaltlich und organisatorisch beschreibt. Im nationalen Umfeld wurden in den zurückliegenden Jahren 22 MES-Kennzahlen durch die VDMA Einheitsblätter 66412 Teil 1 und 2 exakt definiert. Der erste Teil beschreibt jene Kennzahlen, die eine MES-Lösung auf einheitlicher Datenbasis per Definition zu liefern hat. Der zweite Teil beschreibt die Wechselwirkung der Kennzahlen und Einflussgrößen.
„Dank dieser internationalen Standardisierung ist sichergestellt, dass MES-Kennzahlen eindeutig definiert sind und der Markt von einer einheitlichen Grundlage bei übergreifenden Leistungs- und Qualitätsvergleichen ausgehen kann“, urteilt Andreas Kirch, Co-Convensor des ISO TC 184/SC5/WG9 und Vorstand der GUARDUS Solutions AG. Daneben bestünde für die Lösungsanbieter und Anwender nun eine Transparenz darüber, was Einsatz und Wirkungsweisen von MES-Kennzahlen betrifft und welchen Daten ein MES dafür liefern müsse. (BW)
