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IT-Arbeitsmarkt trotzt der Krise

12.11.09

In der deutschen Wirtschaft sind nach Angaben des BITKOM rund 20.000 Stellen für IT-Kräfte unbesetzt. Dies teilte der Branchenverband anlässlich einer kürzlich durchgeführten Studie nun mit. So haben drei Viertel der Hightech-Firmen und knapp die Hälfte der Anwender von Informationstechnik in den zurückliegenden 12 Monaten neues Fachpersonal eingestellt. Darüber hinaus beklagen rund 33 Prozent einen latenten Mangel an geeignetem Personal und laut BITKOM droht dieses Problem zu eskalieren, wenn die Wirtschaft wieder anzieht. Um diesem Szenario wirkungsvoll entgegen zu treten, sollte laut BITKOM in der neuen Legislaturperiode ein Schwerpunkt auf der Bildungs- und Zuwanderungspolitik liegen.

Die rund 20.000 offenen Stellen verteilen sich den Ergebnissen der BITKOM-Studie zufolge  mit 13.000 auf die Anwenderbranchen, weitere 7.000 Jobs in der ITK-Branche zu haben – davon 5.500 bei Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Gesucht werden vor allem Software-Entwickler. 61 Prozent der IT-Unternehmen mit offenen Stellen suchen Fachleute für die Planung, Erstellung und Implementierung von Software. Ebenfalls hoch ist die Nachfrage nach IT-Projektleitern.

Dieses Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage zeigt sich allen Gesetzen zum Trotz nicht zwangsläufig beim Gehalt: In gut zwei Dritteln der Unternehmen liegen die Gehälter auf Vorjahresniveau und nur in 15 Prozent der Fälle spüren die IT-Fachleute die mangelhafte personelle Verfügbarkeit geeigneter Arbeitskräfte. Bei einem Viertel der Unternehmen sanken die Gehälter gar. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Einstiegsgehältern.

Der BITKOM hatte mit dem Marktforschungsinstitut Aris 700 Unternehmen der ITK-Branche und 807 Firmen anderer Wirtschaftszweige befragt.

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