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IT ein Dickicht an Systemen

24.06.10

Die Infrastruktur der IT mit ihren gesamten Komponenten von Servern bis zu Routern wächst kontinuierlich, aber um ihre Transparenz ist es nicht so gut bestellt. Denn ein schneller und vollständiger Zugriff auf alle detaillierten Informationen, wenn es beispielsweise um Veränderungen in der technischen Architektur geht oder die Wartungsanfälligkeit von Systemen ermittelt werden soll, ist häufig nicht möglich. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung von Actinium Consulting unter mehr als 200 Firmen.

Danach sind 38 Prozent der Unternehmen nicht in der Lage, ihre gesamten Infrastrukturkomponenten transparent darzustellen, bei einem weiteren Drittel kann dies nur eingeschränkt erfolgen. Auch ein schneller und vollständiger Einblick in die Lizenz– und Wartungsverträge einschließlich der erforderlichen Informationen zu den Lieferanten hat fast die Hälfte gar nicht und ein Drittel der befragen Unternehmen nur eingeschränkt.

Selbst die Dokumentation der infrastrukturrelevanten Informationen weist große Defizite auf. So werden Veränderungen bei den technischen Systemen, Prozessen und Verantwortlichkeiten nur von 31 Prozent der Firmen konsequent und systematisch dokumentiert. Bei ähnlich vielen ist es genau umgekehrt, auch die restlichen 38 Prozent widmen sich dieser Aufgabe nach ihrem Selbstbekenntnis nicht konsequent. 

„Als organische Organisationen leben die Unternehmen in einem sehr dynamischen Wandel“, urteilt Actinium-Geschäftsführer Klaus Hüttl. Dadurch würden permanent vielfältige Veränderungen nicht nur hinsichtlich der technischen Infrastruktur mit ihren zahlreichen Hard- und Software-Systemen in ihren vielfältigen Versionen und Lokalitäten entstehen, sondern es vollziehe sich zusätzlich häufig ein Wechsel der Verantwortlichkeiten. „Um zu vermeiden, dass dadurch schwer steuerbare und unwirtschaftliche IT-Infrastrukturbedingungen entstehen, ist Transparenz das oberste Gebot“, betont der Consultant. „Diesen ständigen Wandel permanent im Auge zu behalten, zu managen und konsequent zu dokumentieren, ist eine komplexe Aufgabe, an der die Praxis vielfach scheitert“, sieht sich Hüttl in seinen Praxiserfahrungen durch die Befragungsergebnisse bestätigt.

Seiner Ansicht nach können sich die Unternehmen auf Dauer nicht daran vorbeimogeln, ein systematisches Change Management zu implementieren. „Sonst wird die IT-Landschaft immer diffuser, es entstehen durch die fehlende Transparenz Performance-Risiken und außerdem ist keine bedarfsgerechte Investitionspolitik möglich“, problematisiert der Actinium-Geschäftsführer. Außerdem lasse sich meist sehr schnell eine signifikante Kostenersparnis erreichen. „Überall schlummern noch gültige Wartungsverträge für bereits ausgemusterte Altsysteme oder besteht eine Überlizenzierung von Anwendungen“, nennt Hüttl konkrete Beispiele.

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