Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

IT-Prozessautomation im IT-Management hat hohe Priorität

19.01.10

Die IT-Prozessautomation im IT-Management spielt für die Unternehmen eine immer größere Rolle. Nach den Ergebnissen einer Erhebung durch das Leverkusener Beratungshaus Centracon gehört sie bei einem Viertel der fast 200 befragten Firmen zu den drei strategisch wichtigsten Handlungsfeldern, weitere 37 Prozent zählen sie zu den Top-5-Themen.

Gefragt danach, bei welchen fünf Anforderungen der Praxis die Automation von IT-Prozessen besonders wichtig ist, nennen 88 Prozent der befragten Betriebe die Rationalisierung von IT-Betriebsabläufen. An zweiter Stelle des Rankings positionieren sich Service Request Automation und das Virtualisierungs-Management mit 78 bzw. 76 Prozent. Über zwei Drittel der Unternehmen sehen auch im Management der User und ihrer Rechte ein wichtiges Einsatzfeld für Lösungen zur IT-Prozessautomation. Compliance-Aspekte genießen in diesem Zusammenhang eine deutlich geringere Aufmerksamkeit; sie finden sich auf Platz 5 wieder (58 Prozent). Ähnlich viele nennen auch strategisch neuere Themen wie den Einsatz von Self Services bzw. IT-Marktplätze und die Steuerung von Cloud Services als Anwendungsfeld für die IT-Prozessautomation.

Mit Blick auf das Leistungsprofil der dafür erforderlichen Tools steht an erster Stelle, dass die betreffende Lösung einfach implementierbar sein sollte. Diesen Aspekt stellen 78 Prozent der befragten IT-Manager in den Vordergrund. Fast genauso viele erwarten, dass sich mit diesem Werkzeug die bestehenden Prozesse integrieren lassen. Auch die Flexibilität des Tools hat für 71 Prozent eine große Bedeutung. Die weiteren Positionen in der Anforderungsliste belegen nach Meinung von zwei Dritteln der Unternehmen die bedarfsgerechte Erweiterbarkeit der IT-Prozessautomation mittels dieser Lösung sowie die einfache Bedienbarkeit. Wirtschaftliche Gesichtspunkte haben nach dem Votum der Firmen in der Centracon-Erhebung im Gegensatz dazu eine deutlich geringere Bedeutung. So werden geringe Anschaffungs- und Betriebskosten lediglich von der Hälfte der befragten Unternehmen den besonders wichtigen Entscheidungskriterien zugeordnet.

Diese Anforderungen sind aber erst selten erfüllt. Denn nur jeder fünfte Anwender gibt zu Protokoll, dass er bisher gute Erfahrungen mit Tools zur IT-Prozessautomation gemacht hat. Zusätzliche 16 Prozent geben ein befriedigendes Urteil ab. Dagegen urteilen 35 Prozent negativ und über ein Viertel der befragten Firmen hat noch keine Erfahrung mit Lösungen zur Automatisierung der IT-Prozesse.

„Der Automatisierungsgedanke hat zwar eine bestechende Logik und bietet ein breites Nutzenspektrum, er ist in der Praxis trotzdem erst selten konsequent umgesetzt“, urteilt Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards aus seinen Beratungserfahrungen heraus. Als Ursache nennt er vor allem die häufig schwer zu handhabbaren Lösungen. „Ein Tool verliert seine Existenzberechtigung, wenn es, statt schnell deutliche Effizienzeffekte zu erzeugen, selbst zu einem Pflegefall wird und umfangreiche Ressourcen verschlingt“, kritisiert er. Die IT-Verantwortlichen würden deshalb den immer vielfältigeren Tool-Angeboten für alle denkbaren Anforderungen zunehmend skeptisch gegenüber stehen und sich nur noch für Lösungen entscheiden, die sich schnell einführen lassen und ihnen ein einfaches Handling gewährleisten.

Weitere Meldungen

ITIL 3 gewinnt deutlich an Akzeptanz

Die ITIL-Anwender sind in immer größerer Zahl der Meinung, dass durch die seit letztem Jah

...
Hohe Verluste durch unkoordinierten Projekt-Abbruch

Der Einschätzung der PM Firefighters Projekt Management Gmbh zufolge, werden hierzulande m

...
Deutsche Post DHL vergibt IT-Dienstleistung an AT&T

Die Deutsche Post DHL vertraut in den folgenden fünf Jahren auf die Telekommunikationsdien

...
Deutsche Unternehmen mit Nachholbedarf bei Arbeitszeitmodellen

Unternehmen hierzulande, die bereits über flexible Arbeitszeitmodelle verfügen, gehen bess

...
Sage mit neuem Lohnabrechnungsservices für kleine Unternehmen

Mit dem Portal www.einfachLohn.de können Selbstständige und Kleinunternehmen ihre Lohnabre

...
ORGA-Studie: Seit 2003 deutlicher Zuwachs beim HR-Outsourcing

Das Outsourcing der Gehaltsabrechnungen genießt bei den Anwendern eine kontinuierlich wach

...
Verein „Deutschland sicher im Netz“ nimmt Arbeit auf

Der anlässlich des IT-Gipfels Ende 2006 gegründete Verein „Deutschland sicher im Netz“ (Ds

...
IT und Geschäftsabläufe sind getrennte Welten - immer noch

In deutschen Unternehmen ist oft nicht ausreichend transparent, welches der zahlreichen IT

...
Südafrikanischer Baumaschinenhersteller nutzt Cloud Computing von T-Systems

Komatsu hat T-Systems mit der Einrichtung eines Informations- und Steuerungssystems beauft

...
Pharma-Konzern vertraut bei SAP Incidents auf IBM

Im Rahmen eines Vertrages hat Merk KGaA IBM mit dem Incident und Problem Management Servic

...