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IT-Sicherheit wird auch durch emotionale Faktoren bestimmt

19.03.08

Die Unternehmenssecurity ist nicht nur die Einhaltung von im Vorfeld definierten Richtlinien und eine Überwachung durch den Chief Information Security Officer (CISO). Diese Sichtweise sei zu verkürzt und ließe sämtliche psychologischen Einflussfaktoren außer Betracht. Denn die IT-Sicherheit bestehe aus drei unterschiedlichen Komponenten: der Technik, der Organisation und der Unternehmenskultur. Diesen Zusammenhang brachte nun eine tiefenpsychologische Security-Studie von EnBW, known_sense, Pallas, SAP, SonicWall, Steria Mummert Consulting und Trend Micro ans Licht.

Laut der Studie sind die Sicherheitsbeauftragten in einer verqueren Situation. Während Angestellte in Wirkung, Bildern und Geschichten denken und damit ein analoges Denkprinzip pflegen, ist der CISO in der Pflicht, die Gesamtheit der Prozesse vor dem Hintergrund Gefahr und Bedenkenlosigkeit zu klassifizieren und tendenziell „digital“ zu denken. Zwischenmenschliches würde von ihm mehr als Bedrohung denn als Inspiration empfunden. Deshalb stünde der Studie zufolge der oberste Sicherheitswächter Mitarbeitern skeptisch gegenüber.

Daher sei eine bessere Verzahnung von digitalem und analogem Denken angebracht. Die CISOs dürften das Risiko nicht per se scheuen und müssten sich auf die Denkensweise der Mitarbeiter einlassen, um die Interessen auch auf dieser Ebene zu vermitteln. Deutlich wurde aber auch, dass die Entscheidungen der Sicherheitshüter neben rationalen Motiven auch emotionale Aspekte beinhalten.

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