Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]KMUs überschätzen ihre Disaster Recovery Pläne
Eine aktuelle Untersuchung des Sicherheitsanbieters Symantec ging der Frage nach, ob und wie gut sich KMUs (kleine und mittelständische Unternehmen) gegen IT-Ausfälle absichern. Vor dem Hintergrund der Bedeutung von IT für das Unternehmen, lassen die Ergebnisse aufhorchen. Denn laut Studie hatten die KMUs in den vergangenen 12 Monaten im Durchschnitt drei Systemausfälle zu verzeichnen. Bei knapp 42 Prozent der Unternehmen stand der IT-Betrieb für acht Stunden oder länger still, was einen durchschnittlichen Schaden von 15.000 Dollar verursachte. Jedes vierte Unternehmen hatte darüber hinaus noch den Verlust von wichtigen Daten zu verzeichnen.
Denn sie wissen nicht was sie tun
Die Umfrageergebnisse stehen in einem deutlichen Widerspruch zur Einschätzung der Wirksamkeit der getroffenen Abwehrmaßnahmen. So glaubt sich das Gros mit ihren Disaster Recovery Plänen auf der sicheren Seite. Weltweit gaben deutlich mehr als drei Viertel (82 Prozent) an, mit den getroffenen Maßnahmen zufrieden bis sehr zufrieden zu sein. Hierzulande sind nur etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) dieser Überzeugung. Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich in der Einschätzung der Vorbereitung einer IT-Störung. Weltweit glauben 84 Prozent der KMUs sich gut bis sehr gut geschützt zu haben. In Deutschland sind es mit 66 Prozent etwas weniger. Besonders alarmierend: die Hälfte der KMUs gab gleichzeitig an, nicht zu wissen, wie in einem solchen Fall reagiert werden sollte.
Hope is not a strategy
Die meisten KMUs glauben, dass die Folgen solcher Störungen des Geschäftsbetriebs ausschließlich interner Natur sind und rechnen mit der Geduld und dem Verständnis ihrer Kunden. Deutsche KMUs sind hierbei extrem zuversichtlich. Keines der befragten deutschen Unternehmen glaubt an die Abwanderung ihrer Kunden zum Wettbewerb. Weltweit sind es etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent), die mit dieser Kundenreaktion rechnen und sie liegen richtig, denn die Studie brachte auch zu Tage, dass 42 Prozent der Befragten bei einem Vorfall im Netz ihres Lieferanten zur Konkurrenz wechselten. 63 Prozent gaben an, dass die IT-Ausfälle dem Ansehen ihres Anbieters geschadet haben.
Im Rahmen der Studie hatte Symantec mehr als 1.600 Antworten aus 28 Ländern eingesammelt.
