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... [mehr]Kollege trägt die Verantwortung am fehlenden Ausdruck
Wenn der Drucker in Unternehmen streikt, trägt selten ein technischer Defekt die Schuld am Druckstillstand. Vielmehr scheint hierfür ein ineffizientes Prozessmanagement die Verantwortung zu tragen, so das Ergebnis der Printerumfrage10 des Hardware-Anbieters Brother. Generell zeigen sich 77 Prozent der rund 9.000 Befragten Anwender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zufrieden mit der Zuverlässigkeit ihrer Drucker, Multifunktions- und Faxgeräte und 50 Prozent gaben im Rahmen der Umfrage an, dass die eingesetzte Printer Hardware immer funktioniert.
Kollege Schuld am fehlenden Ausdruck
Wenn nun aber der Drucker den Ausdruck „verweigert“, so liegt dies laut Brother an einem ineffizienten Prozessmanagement. Denn als häufigste Fehlerursache entpuppt sich die leere Papierkassette und der Schuldige ist schnell ausgemacht. So gaben 74 Prozent der Befragten, die sich den Printer mit Kollegen teilen, zu Protokoll, dass fehlendes Papier die häufigste Fehlerursache eines Druckauftrags ist. Im Rahmen der Umfrage beschwerten sich zahlreiche Teilnehmer über die Papierhohl-Faulheit ihrer Büromitstreiter – für Brother ein deutliches Indiz für fehlende Verantwortlichkeiten. In Fällen, in denen der Drucker von ausschließlich einem Mitarbeiter genutzt wird, ist fehlendes Papier in 64 Prozent der Fälle zwar immer noch der Grund für den Stillstand, aber die Dauer des Stillstand nimmt – so die Studie – mit zunehmender persönlicher Verantwortung ab. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei einem Blick auf die zweithäufigste Fehlerquelle, dem Verbrauchsmaterial. Gut 29 Prozent geben dies als Fehlerursachen an, wenn sie den Drucker mit jemandem teilen. Mit 26 Prozent wurde der klassische Papierstau als dritthäufigster Grund für fehlende Ausdrucke von Mitarbeitern genannt, die sich den Drucker mit mehreren Kollegen teilen.
Papier und Verbrauchsmaterial für Hardware nur suboptimal
Für Joel Trummheller, Business Unit Manager Laser bei Brother, besteht das größte Problem im fehlenden optimalen Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Papier, Verbrauchsmaterial und Hardware seien nicht immer optimal aufeinander abgestimmt, da die Hardware überlicherweise von der IT-Abteilung beschafft wird, während die Beschaffung des Verbrauchsmaterials und des Papiers den einzelnen Abteilungen unterliegt. Die Forderungen nach einem zentralen Druckerverantwortlichen stellte das Unternehmen aber nicht auf.
