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Konjunkturschwäche erzeugt beim Hosting zusätzliche Wachstumsimpulse

01.12.08

Die aktuell negative Konjunkturentwicklung löst ähnlich wie früher Impulse für den Outsourcing-Markt aus. Nach einer Erhebung der Karlsruher ORGA GmbH bestehen in mehr als einem Drittel der befragten Mittelstands- und Großunternehmen Überlegungen, mit Blick auf Kostenersparnisse erstmals ein Hosting vorzunehmen oder die bestehenden Auslagerungsstrategien auszubauen. Auch die letzte konjunkturelle Schwächephase hatte bei zahlreichen Unternehmen das Outsourcing-Engagement gesteigert.

Der ORGA-Studie zufolge erwarten 15 Prozent der fast 300 befragten IT-Verantwortlichen, dass die derzeitigen Konjunkturperspektiven Einfluss auf die mittelfristigen Hosting-Strategien des Unternehmens haben und es aus wirtschaftlichen Gründen zu verstärkten Auslagerungstendenzen kommen wird. Weitere 22 Prozent der Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Mio. Euro Umsatz glauben, dass sich eine solche Entwicklung „möglicherweise“ einstellen könnte. Demgegenüber geht ein Drittel der Firmen nicht davon aus, dass die derzeitige Wirtschaftslage zu einer umfassenderen Zusammenarbeit mit externen IT-Providern führen wird. Ähnlich viele der Befragten haben in dieser Angelegenheit noch keine Einschätzung.

Wer von den befragten Unternehmen jedoch ein intensiveres Hosting nicht ausschließt, verfolgt über das primäre Interesse an einer Reduzierung der laufenden Kosten im Regelfall weitere Ziele. Dazu gehört insbesondere, dass durch die Auslagerung eine höhere Leistungsqualität (60 Prozent) und Sicherheit (58 Prozent) erlangt werden sollte. Auch eine Senkung der Aufwendungen für Investitionen würden 54 Prozent im Falle eines stärkeren Outsourcings im Auge haben. Ebenso sollte sich nach Meinung jedes zweiten IT-Verantwortlichen die Flexibilität der IT-Organisation auf diesem Weg steigern lassen. Eine weitere Konzentration auf die Kernkompetenzen durch das Hosting streben hingegen nur 46 Prozent an.

Nach Angaben zahlreicher Unternehmen hatte auch schon die letzte Konjunkturschwäche eine ähnliche Wirkung für die Auslagerungsstrategien. 17 Prozent geben in der ORGA-Erhebung an, dass sie seinerzeit schon aus wirtschaftlichen Gründen den Bezug externer Dienste deutlich ausgebaut haben. Bei weiteren 28 Prozent erfolgten konjunkturell bedingt mittlere Impulse für das Hosting, während etwa in jedem zweiten Fall das wirtschaftliche Umfeld keine Auswirkungen auf die Outsourcing-Strategien hatte.

„Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, welche Akzeptanz das Hosting inzwischen genießt und wie es nichts von seinem Charme als wirksames Instrument der Kostenoptimierung verloren hat“, urteilt ORGA-Vertriebleiter Hermann Tschierschke. Er warnt die Unternehmen allerdings vor erheblichen Leistungs- und Sicherheitsrisiken, wenn sie nun aus wirtschaftlichen Gründen sehr preisaggressive Angebote des Marktes ins Auge fassen sollten. „Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass Qualität und Kosten im Gleichgewicht sind, weil sonst die ausreichende Unterstützung der Geschäftsprozesse gefährdet wird“, betont Tschierschke. Ebenso sollten unbedingt falsche Kompromisse in Fragen der Verfügbarkeitsbedingungen und IT-Sicherheit vermieden werden. „Ein Hosting muss neben den wirtschaftlichen und Qualitätseffekten in jedem Fall auch einen Zugewinn an Sicherheit bewirken“, umreißt er die erforderlichen Entscheidungskriterien.

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