Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]Kriminelle Hacker setzen zunehmend auf webbasierte Attacken
Sophos, führender Anbieter für Security & Control in Unternehmen, ermittelte im vergangenen Monat mehr als 300.000 neue Websites, die mit Schadprogrammen infiziert wurden. Den Analysen der SophosLabs, der weltweiten Forschungszentren von Sophos, zufolge nimmt die Zahl gehackter Websites täglich um durchschnittlich 9.500 weitere zu - Tendenz steigend. Cyberkriminelle hinterlegen ihre Schadcodes auf eigentlich harmlosen, jedoch unzureichend geschützten Websites, darunter auch zum Beispiel offizielle Internet-Seiten von Behörden. Die meisten infizierten Internet-Seiten werden derzeit in China gehostet - Deutschland liegt auf Platz drei der Länder, die die meisten infizierten Internet-Seiten hosten.
Dominiert wurde die Rangliste im Mai von der Schädlingsfamilie Mal/Iframe - im Vergleich zum Vorjahr nahm deren Anteil nochmals um mehr als 20 Prozent zu. Insgesamt wurde Mal/Iframe auf mehr als 65 Prozent aller infizierten Websites im Mai gehostet. Bei den drei Neuzugängen - VBS/Redlof (Platz 6), VBS/Roor (Platz 9) und VBS/Soraci (Platz 10) - handelt es sich ebenfalls um Viren, mit denen sich HTM-, HTML- und HTT-Files infizieren lassen. Alle drei sind bereits seit langem bekannt - Sophos beispielsweise stellt seit zwei Jahren Schutzmechanismen gegen Soraci bereit. Dass die Schädlinge dennoch in der Top-Ten-Liste auftauchen, zeigt, dass viele Web-Administratoren ihre Internet-Seiten noch unzureichend vor Hacker-Angriffen schützen.
Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos, kommentiert: 'Die Gefahr webbasierter Attacken wird jeden Monat größer und stellt Computeranwender und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Dabei handelt es sich nicht nur um infizierte Sites - im Mai registrierten wir daneben auch rund 600 neue Phishing-Seiten täglich. Um sich vor den vielfältigen Gefahren im Netz zu schützen, reicht es nicht mehr länger aus, Websites nach bestimmten Kategorien zu filtern, da Schadcodes zunehmend auf eigentlich harmlosen Sites hinterlegt werden. Betreiber von Internet-Seiten müssen daher unbedingt sicherstellen, dass sie immer die neuesten Security-Patches sowie geeignete Sicherheitsmechanismen in Betrieb haben - nur so kann den raffinierten Methoden krimineller Hacker Einhalt geboten werden.'
