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Manager brauchen bei Entscheidungen ihr Bauchgefühl

26.02.10

Deutschlands Manager stützen sich bei ihren Entscheidungen trotz immer umfangreicherer Faktenanalysen weiterhin gerne auf ihr Bauchgefühl. Daran hat sich nach einer Vergleichserhebung des Hamburger Beratungsunternehmens novem business applications seit 2006 wenig geändert. Aber auch die subjektiv empfundene Entscheidungssicherheit ist bei den Führungskräften in den letzten Jahren nicht wesentlich größer geworden.

Laut der Befragung fühlt sich nur jeder vierte Manager dabei immer sehr sicher. Dies sind zwar 7 Prozent mehr als vier Jahre zuvor, aber dem steht eine Gruppe von 35 Prozent (2006: 39 Prozent) an Business-Verantwortlichen gegenüber, die sich bei ihren Entscheidungen oftmals unsicher fühlen. Keine eindeutige Einordnung geben etwa zwei von fünf der fast 300 Befragten ab: Sie haben zwar häufiger, aber längst nicht immer ein gutes Gefühl, ob sie mit ihren Entscheidungen richtig liegen.

Interessant ist bei den weiteren Ergebnissen der Erhebung aber auch, dass die Unternehmen in den letzten Jahren zwar erheblich in moderne Computertechniken wie Business Intelligence-Lösungen zur Analyse der wichtigen betriebswirtschaftlichen Daten investiert haben, die Manager bemühen aber trotzdem nach eigener Aussage weiterhin bevorzugt ihr Bauchgefühl. 2006 urteilten 47 Prozent, dass sie auf diese Weise die erfolgreicheren Entscheidungen getroffen hätten, gegenwärtig sind es mit 51 Prozent sogar noch mehr. Dagegen geben aktuell nur 42 Prozent an, sie hätten die besonders guten Entscheidungen typischerweise auf Basis sachlicher Fakten getroffen.

Dabei können sie heute auf eine höhere Informationsqualität zugreifen als noch 2006: Damals vermissten mehr als zwei Drittel der Manager Informationen in einer notwendigen Aktualität und Genauigkeit für sichere Business-Entscheidungen, inzwischen wird dies nur noch von der Hälfte der Befragten problematisiert. Dagegen sehen sich derzeit 70 Prozent der Führungskräfte – 2006 waren es 62 Prozent – bei ihren Entscheidungen mit einer zu großen Informationskomplexität konfrontiert. Als weitere drängende Schwierigkeit nennen mehr als die Hälfte einen hohen Zeitdruck. Andererseits sagt heute jeder fünfte Business-Manager in der novem-Erhebung, dass er im Regelfall über günstige Entscheidungsverhältnisse verfügt; 2006 zeigte sich nur jeder Achte damit zufrieden.

„In den letzten Jahren haben die Unternehmen einen ganz erheblichen Aufwand beim Einsatz von Analyse- und Reporting-Lösungen betrieben, um günstigere Entscheidungsgrundlagen zu schaffen“, verweist novem-Geschäftsführer Anastasios Christodoulou auf überdurchschnittlich hohe Investitionsanstrengungen für Business Intelligence-Lösungen. Die positiven Effekte dieses Engagements sieht er beispielsweise darin, dass inzwischen weniger Manager die Informationsqualität kritisieren und umgekehrt mehr Führungskräfte als noch vor vier Jahren mit ihren Entscheidungsbedingungen zufrieden sind. „Allerdings darf nicht übersehen werden, dass sich durch den Einsatz solcher modernen Technologien auch die Entscheidungsgewohnheiten der Menschen ändern“, gibt Christodoulou zu bedenken. Nicht jeder vertraue direkt den Analysetools, mit denen aus äußerst komplexen Sachverhalten die relevanten Fakten herausgearbeitet und leicht verständlich präsentiert werden. „Da ist es nachvollziehbar, dass sich Manager zusätzlich auf ihre Intuition stützen möchten. Allerdings steigen in den Unternehmen die Zwänge, eine möglichst hohe Entscheidungsqualität zu erreichen. Dies macht die Nutzung intelligenter Technik unumgänglich.“

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