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McAfee: Mittelständler schlecht auf Cyber-Bedrohungen vorbereitet

29.10.09

Für IT-Security scheint der deutsche Mittelstand kein Geld übrig zu haben. Denn einer aktuellen Umfrage des IT-Security-Spezialisten McAfee zufolge werden hier trotz zunehmender Bedrohung Budgets eingefroren. Der Widerspruch: Vorrangiges Ziel von Cyber-Angriffen seien in den Augen des Mittelstandes die großen Unternehmen. Laut McAffe sind es aber gerade Firmen bis zu 500 Mitarbeitern, die im Fokus der Angreifer stehen.

Mehr als die Hälfte der befragten Mittelständler bemerkten im zurückliegenden Jahr eine Verschärfung der Bedrohungslage. Global betrachtet verursachen Sicherheitsvorfälle einem mittelständischen Unternehmen laut McAfee 29.000 Euro pro Jahr. Weiterhin deckte die Studie auf, dass knapp zwei Drittel der mittelgroßen Unternehmen drei Stunden oder wenige pro Woche in Präventivmaßnahmen zur Abwehr investieren. 67 Prozent der Befragten müssen mehr als einen Arbeitstag aufwenden, um die Spuren des letzten Angriffs zu beseitigen und die Systeme wieder in den Normalzustand zurückzuversetzen.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Gefahrenlage und Vorkehrungsmaßnahmen von Land zu Land. Die geringsten Vorkehrungen werden in Frankreich und Kanada getroffen. Hier wird für die Wiederherstellung der Systeme regelmäßig eine Woche oder mehr benötigt.

Für die Untersuchung holte sich McAfee das Marktforschungsinstitut MSI International ins Bot, die Unternehmen von 51 bis zu 1.000  Mitarbeitern in Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Kanada, Spanien und den USA befragten.

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