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McAfee veröffentlicht „Echtzeit“-Malwareschutz

09.09.08

Kunden des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee können sich ab sofort mit der neu entwickelten Technik „Artemis“ quasi in Echtzeit gegen Viren, Würmer, Trojaner und andere Schädlinge aus dem Internet schützen.

Laut Jeff Green, Senior Vice President McAfee Avert Labs, ist die Menge an Malware verglichen mit der Vorjahreszeitraum um 300 Prozent gestiegen. Die neue Bedrohungslage erfordere neue Gegenmaßnahmen. „Artemis“ sei der erste Schutzmechanismus, der in  Internetgeschwindigkeit arbeite und so ein Höchstmaß an Sicherheit biete. Autoren von Malware gingen immer raffinierter vor und würden zunehmend auch von finanziellen Motiven getrieben. Inzwischen würden acht von zehn Angriffen mit dem Ziel geführt, dem Opfer Geld abzunehmen.

Sicherheitslücke geschlossen
Bislang stützte sich die Erkennung von Malware auf Signaturdatenbanken, die auf dem jeweiligen Rechner der Anwender lagerten. Neue Schädlinge könnten erst nach der Aktualisierung abgewehrt werden. Es verging immer eine gewisse Zeitspanne zwischen Bekanntwerden und Beseitigung. „Artemis“ ist laut McAfee der erst Dienst, der diese Lücke schließt. Wird auf einem Computer, der von einem McAfee Produkt mit „Artemis“ geschützt wird, eine verdächtige Datei entdeckt, nimmt die Software in Echtzeit Kontakt zum Server auf und überprüft dabei ohne Beeinträchtigung der Benutzer, ob die Datei bösartig ist oder nicht.

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