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Microsoft Umfrage: Kleine Unternehmen setzen auf DSL

12.06.07

Das Internet ist zum festen Bestandteil im Arbeitsalltag kleiner Unternehmen geworden. In nahezu jedem Betrieb (96 Prozent) gehört die Arbeit rund um das Internet inzwischen zum Standard. Nur vier Prozent der befragten Unternehmen verfügen noch über keinen Netzanschluss. Ursache dafür ist gerade bei sehr kleinen Betrieben der fehlende Bedarf an einer Nutzung des Internets. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Microsoft Deutschland beim Marktforschungsinstitut TechConsult in Auftrag gegebene Umfrage.  Diejenigen Kleinbetriebe, die online sind, haben den Anschluss an die Breitbandtechnologie nicht verpasst. 86 Prozent der befragten Unternehmen nutzen DSL als Internetzugang. Die kleinen Finanzagenturen sind Vorreiter mit einem Anteil von 96 Prozent. Breitbandige, leistungsfähige Internetzugänge sind eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung fortgeschrittener Internetanwendungen. Die Ergebnisse der Studie können unter der Adresse www.kleineUnternehmen.de/trendbarometer abgerufen werden.

Über ISDN wählen sich 29 Prozent der befragten Kleinbetriebe in das Internet ein.  Das analoge 56K-Modem hat bald ausgedient und ist derzeit nur noch bei zehn Prozent der kleinen Unternehmen zu finden (15 Prozent bei den kleinen Handelsbetrieben). Dies weist darauf hin, dass diese Betriebe das Internet eher selten nutzen. Fünf Prozent aller Firmen verfügen über einen mobilen Breitbandzugang via UMTS.

Beliebtester Internet-Provider ist dabei T-Online mit einem Anteil von 56 Prozent. Überdurchschnittlich viele kleine Industriebetriebe (64 Prozent) nutzen im Branchenvergleich die Dienste der Telekom-Tochter. An zweiter Stelle folgt abgeschlagen 1&1 mit einem Anteil von 15 Prozent vor Arcor (11 Prozent) und AOL (2 Prozent). 15 Prozent der kleinen Unternehmen bevorzugen kleinere beziehungsweise lokale Anbieter.

Die Dominanz von T-Online im Segment der kleinen Unternehmen spiegelt sich auch in der Dauer wieder, die diese Firmen bereits das Internet nutzen. Ein Viertel aller Betriebe hat bereits vor 10 Jahre einen Internetzugang erhalten - zu  einer Zeit also, als T-Online einer der wenigen Internet-Anbieter war. Der eigentliche Internet-Boom begann in den kleinen Betrieben vor 6 bis 10 Jahre (43 Prozent). 21 Prozent der Befragten sind seit etwa 4 bis 5 Jahren online.

In 80 Prozent der Unternehmen ist der Zugang in das Internet allen Mitarbeitern gestattet. Allein 20 Prozent der Betriebe gaben an, dass nur bestimmte Mitarbeiter auf das Internet zugreifen können. Hier sind sehr deutliche Branchenunterschiede erkennbar. Während im Finanzgewerbe mit 94 Prozent nahezu jedem Mitarbeiter der Zugriff in das Netz gewährt wird, liegt der Anteil der Unternehmen im Industriesegment mit 60 Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt und im Vergleich zu anderen Segmenten am niedrigsten. 40 Prozent der Industrieunternehmen gaben an, dass es nur bestimmten Mitarbeitern, maßgeblich der Geschäftsführung, gestattet sei, auf das Internet zu zugreifen.

Die Verwendungszwecke des Internets sind sehr vielfältig. Als  Kommunikationsmedium und zur allgemeinen Informationssuche wird das Internet in fast allen Unternehmen genutzt. Innerhalb der Branchenbetrachtung fällt auf, dass Industriebetriebe nur wenige Internetanwendungen nutzen, wohingegen Handelsbetriebe generell mit dem Internet überdurchschnittlich vielfältig arbeiten. Erwartungsgemäß nutzen es kleine Händler maßgeblich für eCommerce-Anwendungen sowohl als Beschaffungs- wie auch als Vertriebskanal. Handwerksbetriebe verwenden das Internet überdurchschnittlich häufig zur Materialbeschaffung (48 Prozent). Einen sehr hohen Stellenwert hat auch das Online-Banking. 79 Prozent der Firmenleiter sparen sich dadurch den Weg zur Bank.

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