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Mittelstand setzt auf Public Relations

08.05.08

Public Relations (PR), als Marketing-Instrument, steht bei den mittelständischen Unternehmen höher im Kurs als die klassische Werbung. Dieses Ergebnis brachte die Studie „Public Relations und Werbung“ der Universität Würzburg ans Licht, die von der Deutschen Journalisten Dienst GmbH in Auftrag gegeben wurde. Im Zuge der Studie interviewte die Universität mehr als 100 mittelständischen Firmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern. Die Teilnehmer sollten unter anderem verschiedene Kommunikationsinstrumente nach ihrer Bedeutung auf einer Skala von eins (unwichtig / unglaubwürdig) bis sechs (wichtig / glaubwürdig) beurteilen.

Der Studie zufolge erreichte die PR im Schnitt einen Wert von 5,31 im Bereich „Wichtigkeit“ und 4,69 bei der „Glaubwürdigkeit“. Verkaufsfördernde Maßnahmen wurden mit 4,50 respektive 4,55 bewertet. Das Direktmarketing landete mit den Werten 4,32 und 3,66 auf dem dritten Platz, gefolgt von der klassischen Werbung mit 4,28 und 3,68 Punkten. Die wenigsten Nennungen erhielt das Sponsoring von den mittelständischen Unternehmen. Hier vergaben die teilnehmenden Firmen in der Kategorie „Wichtigkeit“ nur 3,18 Punkte und bei der „Glaubwürdigkeit“ noch magere 3,42 Zähler.

Ein etwas anderes Bild zeigte sich bei der tatsächlichen Nutzung der Kommunikationsinstrumente. Bei einer Skalierung von eins (nie) bis sechs (mehr als zweimal im Monat) erreichte die PR mit dem Wert 4,64 die Spitzen-Position im Ranking. Die verkaufsfördernden Maßnahmen lagen mit 3,73 Punkten auf dem Platz zwei, gefolgt von der klassischen Werbung (3,71) und dem Event-Marketing mit 2,25 Zählern.

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