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Mittelstand sucht Arbeitskräfte

25.11.09

Knapp zwei Drittel der befragten Mittelständler haben selbst in Zeiten wirtschaftlicher Flauten Probleme, ihre offenen Stellen mit geeignetem Personal zu besetzen und haben den „Schuldigen“ auch schnell ausgemacht:  So sieht etwas mehr als ein Drittel das Problem im Mangel an Fach- und Führungskräfte begründet und etwa 25 Prozent machen den zumeist ausbaufähigen Bekanntheitsgrad des Unternehmens für die offenen Stellen verantwortlich.

Employer Branding (EB) nur unzureichend umgesetzt
Den Wert von Employer Branding-Strategien im Wettbewerb um Arbeitskräfte haben die mittelständischen Unternehmen laut Studie erkannt. Denn trotz Wirtschaftkrise halten mehr als 57 Prozent der Umfrageteilnehmer am EB-Maßnahmenkatalog fest. Große Übereinstimmung herrscht in der Meinung über den Wert von EB. Mehr als neun von zehn Mittelständlern betrachten es als wichtig bis sehr wichtig. Probleme bereiten den Unternehmen laut Studie die strategischen Maßnahmen in der Umsetzung. So sind nur vereinzelt aussagekräftige Arbeitgeberslogans oder zentrale Botschaften auffindbar.

Für die deutliche Mehrheit von 90 Prozent sind Karrierewebsites das Instrument, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Aber auch ein klar formuliertes Unternehmensprofil bei Online-Jobbörsen halten 86 Prozent der Befragten für äußerst relevant.
 
Für die Online-Umfrage „Arbeitgebermarken 2009“ befragte compamedia in der Zeit von August bis November 2009 120 mittelständische Unternehmen.

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