Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]Nachholbedarf in Sachen Compliance-Schulung
70 Prozent der Unternehmen in Deutschland verlangen von ihren Mitarbeitern, dass sie die Compliance-Richtlinien und Prozesse des eigenen Unternehmens kennen. Gleichzeitig verzichten jedoch mehr als die Hälfte (60 Prozent) der Manager in den Chefetagen auf entsprechende Schulungen. Dies ist das Ergebnis des Managementkompasses Compliance von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Für Bernd Michael Lindner, Compliance-Experte bei Steria Mummert Consulting, stellen Trainingsmaßnahmen einen zentralen Baustein im Compliance Management System von Unternehmen dar. Denn nur bei Kenntnis sämtlicher relevanter Vorgaben könnten Führungskräfte und Mitarbeiter kritische Situationen erkennen und die erforderliche Sensibilität an den Tag legen. Ein schriftliches Niederlegen von Vorschriften sei kein Garant für eine funktionierende Compliance-Kultur.
Als wichtigste Risikobereiche werden von den Unternehmen der Datenschutz (56 Prozent), die Missachtung von Gesetzen (50 Prozent) sowie der Schutz vertraulicher Informationen (40 Prozent) genannt. Genau hier sollte nach Meinung von Steria Mummert Consulting die Wissensvermittlung bei den Mitarbeitern ansetzen. In der Praxis hat sich den Beratern zufolge dabei die Schulung anhand von echten Lebenssachverhalten bewährt.
Gefahren erkennen
Die Gefahr durch „Innentäter“ ist immens groß. Laut Steria Mummert Consulting lassen sich die Hälfte aller Vorfälle auf Mitarbeiter des eigenen Unternehmens zurückführen. Daher ist es für die Prävention von enormer Bedeutung, die Motive und Sicherheitslücken der gefährdeten Mitarbeiter zu kennen. „Die Untersuchungen zeigen, dass immer wieder spezifische Unternehmensfaktoren zur Wirtschaftskriminalität aus den eigenen Reihen beitragen“, macht Bernd Michael Lindner deutlich. Hierzu zähle in erste Linie Anonymität, mangelnde Identifikation mit den Unternehmenszielen sowie eine unklare Kommunikation des Verhaltenskodexes. Denn 62 Prozent der Befragten nennen mangelndes Unrechtsbewusstsein als Hauptgrund für die Begehung von Compliance-Verstößen.
