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Nationales Cyber-Abwehrzentrum nimmt Arbeit auf

16.06.11

Das dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugehörige nationale Cyber-Abwehrzentrum hat seine Arbeit aufgenommen. Es wurde als gemeinsame Plattform zum schnellen Informationsaustausch und zur besseren Koordinierung von Schutz und Abwehrmaßnahmen gegen IT-Sicherheitsvorfälle errichtet. Neben dem BSI sind noch das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Bundesamt für Bevölkerungschutz und die Katastrophenhilfe an der Cyber-Abwehreinheit beteiligt. Alle drei Behörden stellen insgesamt zehn feste Mitarbeiter. Daneben wirken inzwischen auch das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, das Zollkriminalamt, der Bundesnachrichtendienst sowie die Bundeswehr als assoziierte Behörde mit. Eine Einheit mit ähnlichem Auftrag unterhalten die Streitkräfte am Standort Rheinbach, unweit von Bonn. Das Cyber-Abwehrzentrum  soll künftig IT-Sicherheitsvorfälle bewerten und Handlungsempfehlungen erarbeiten. Dazu sollen unter anderem Informationen über Schwachstellen in IT-Produkten ausgetauscht sowie IT-Vorfälle, Verwundbarkeiten und Angriffsformen analysiert werden. Der Hightech-Verband BITKOM begrüßte die Eröffnung des Abwehrzentrums. Die Gründung sei ein wichtiger Schritt zum richtigen Zeitpunkt auf dem Weg zu mehr Schutz vor Cyber-Angriffen. „Das Zentrum schließt die Lücke in der Kommunikation zwischen den Behörden, die vom Thema Cyber-Sicherheit betroffen sind“, sagte der künftige BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

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