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Neue SAP- Lösung von Kaba: Durchgängiges Zutrittskontrollsystem bis hin zur Bürotür

15.10.07

Zur Anbindung eines Kaba-Subsystems an SAP präsentiert Kaba auf der Systems ihre neue Lösung B-COMM ERP für SAP ERP CardLink. Diese ermöglicht allen SAP-Anwendern,  mechatronische Standalone-Zutrittskomponenten ohne jeglichen Verkabelungsaufwand in bestehende Zutrittskontrollsysteme einzubinden. Kern dieser Software ist eine von SAP zertifizierte Schnittstelle, die für den reibungslosen Datenaustausch zwischen den einzelnen SAP-Modulen und der Erfassungsperipherie sorgt. Das Konzept ermöglicht ein durchgängiges Zutrittskontrollsystem bis hin zur einzelnen Bürotür.

Mit der neuen Kaba-Lösung sparen sich SAP-Kunden Kosten für Verkabelung und weiteren Infrastrukturaufwand. Mit den mechatronischen Komponenten lassen sich Durchgänge ohne großen Planungsaufwand absichern. Durch die integrierte Verwaltung sowohl der Zutrittsberechtigungen des Online-Zutrittssystems als auch der Standalone-Komponenten in einem System erhöht sich die Transparenz der Berechtigungen und damit auch das allgemeine Sicherheitsniveau.

Bei Zutrittskontrollsystemen mit mechanischen Schließzylindern stellte bisher die fehlende Datenverbindung vom Berechtigungssystem zu den Türen eine Schwachstelle dar. Bei Änderungen der Zutrittsberechtigungen mussten die Zylinder vor Ort zeitaufwändig umprogrammiert werden. Bei der CardLink-Lösung von Kaba entfällt diese. Hier werden die individuellen Zutrittsrechte für die digitalen Komponenten auf dem persönlichen Zutrittsmedium (z.B. Ausweis, Schlüsselanhänger oder Schlüssel) gespeichert. Über das RFID-Medium gelangen die Daten zu den Standalone-Komponenten und werden während des Identifikationsvorgangs für den Benutzer unbemerkt verwendet. In der Praxis funktioniert das System so: Kommt ein Mitarbeiter morgens ins Büro, bucht er zunächst seinen Arbeitsbeginn im Eingangsbereich des Gebäudes am Kaba Benzing-Zeiterfassungsterminal. Dabei werden ihm die für diese Woche relevanten Zutrittsberechtigungsdaten auf seinen Ausweis übertragen. So kann er z.B. die Türe zu seinem Stockwerk passieren und durch Vorhalten des Ausweises vor dem Digitalzylinder durch Drehen des Knaufs seine eigene Bürotüre öffnen.

Anstelle einer generellen Karten- oder Schlüsselberechtigung kann der Betreiber eine zeitlich begrenzte Validierung des Datenträgers definieren. Wird z.B. eine Validierungszeit von zwei Tagen vorgegeben, ist das Medium nach zwei Tagen nicht mehr verwendbar, wenn es in der Zwischenzeit nicht neu validiert wurde. Diese Neuvalidierung erfolgt am Zeiterfassungsterminal oder am Kaba-Berechtigungsleser.

Neue Mitarbeiter, Mitarbeiter von Fremdfirmen sowie Besucher können schnell und bequem in das Zutrittssystem einbezogen werden. So erhalten Besucher am Empfang einen Besucherausweis, der über den Berechtigungsleser validiert wurde. Er enthält die Berechtigungen für bestimmte Aufzüge, Bereiche und Türen. Der Besucher kann sich somit nur in den für ihn freigegebenen Bereichen bewegen und das auch nur in einem genau definierten Zeitfenster.

(Bildreferenz: Kaba GmbH)

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