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Personalsuche 2.0

29.11.10

Bei der Suche nach geeigneten Bewerbern greifen die Personalverantwortlichen immer häufiger (49 Prozent) auf die Sozialen Netzwerke zurück. Diese Tendenz brachte einen Umfrage des Hightech Verbandes BITKOM unter 1.504 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen ans Licht. So sei laut BITKOM-Chef Scheer das Internet  für Firmen eine wichtige zusätzliche Informationsquelle geworden, um sich ein Bild über potenzielle Mitarbeiter zu machen.

„Make love not war“-Aussagen in der Schublade lassen

„Bewerber sollten dafür sorgen, dass im Internet vorteilhafte Angaben, Äußerungen oder Photos über sie zu finden sind“, so der Rat von Scheer. Immerhin greifen 45 Prozent aller Unternehmen bei  ihren „Durchleuchtungsaktionen“ auf Google, Bing oder spezielle Personensuchmaschinen zurück, um die Informationen aus den Bewerbungsmappen zu ergänzen. Ein Fünftel (21 Prozent) recherchierte in sozialen Netzwerken, die einen beruflichen Schwerpunkt (Xing, LinkedIn) haben und 17 Prozent sehen eine Notwendigkeit, die Bewerberangaben durch Informationen aus Facebook und Co zu ergänzen.

Gefahr erkannt und gleich gebannt

Bei Internetrecherchen besteht für die Bewerber immer die Gefahr, dass Personalverantwortliche Widersprüche im Lebenslauf, unvorteilhafte Photos oder schädliche Äußerungen finden. „Jeder sollte wissen, was über ihn im Internet steht und er sollte dieses Bild bei Bedarf aktiv selbst gestalten“, empfiehlt BITKOM-Chef Scheer.

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