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Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
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Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
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Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
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Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]PLM – Trend in Richtung integrierte Lösungen
Die Analysten von Pierre Audion Consultants (PAC) gehen davon aus, dass die Notwendigkeit, Produktentwicklungszyklen weiter zu verkürzen, einer der Haupttreiber für das Projektgeschäft in der deutschen Fertigungsindustrie sein wird. Dabei lägen die Herausforderungen heute in einer funktionsübergreifenden Integration der PLM-Lösung (Product Lifecycle Management) mit anderen Unternehmensanwendungen wie SCM, ERP oder CRM. Sie soll die Produktentwicklungsprozesse beschleunigen, indem sie die parallele Integration der Produktentwicklung mit der Produktionsplanung und der Fertigung ermöglichen.
Dominanz der großen Anbieter
Laut PAC konnten die spezialisierten bzw. „Best-of-Breed“-Anbieter für PLM-Lösungen ihre Marktanteile im vergangenen Jahr halten. Das Ranking der führenden Softwareanbieter für den Automobilsektor und die diskrete Fertigungsindustrie in Deutschland zeige in den TopTen eine klare Dominanz der klassischen CAD/CAM-Anbieter, darunter Unternehmen wie z. B. Dassault Systèmes, PTC oder Siemens PLM Software. Die Analysten von PAC sehen allerdings einen Trend hin zu integrierten Lösungen, bei dem die ERP-Systeme um SCM (Supply Chain Management), CRM (Customer Relationship Managemet) und PLM-Funktionen erweitert werden. So gibt es neben den CAD/CAM-Spezialisten auch die ERP-Player, die den Markt für PLM-Software für sich erschließen möchten. Mitte 2007 übernahm Oracle Agile und auch SAP hat eine entsprechende Lösung im Angebot. Stefanie Naujoks, Consultant bei PAC geht davon aus, dass der Anteil der „Best-of-Breed“-Anbieter mittelfristig leicht zurückgeht. Zudem bestehe die Möglichkeit, dass Lösungsanbieter für die Fertigungs- und Prozessautomatisierung zunehmend mit der Integration von PLM-Funktionalitäten eine stärkere Verzahnung anstrebten.
Verkürzung der Produktentwicklungszyklen als Haupttreiber
Naujoks glaubt, dass die Notwendigkeit der Optimierung der Produktentwicklungszyklen einer der Haupttreiber für das Projektgeschäft in der deutschen Automobil- und Fertigungsbranche sein wird. Konzentrierte man sich hier in der Vergangenheit auf die funktionale Optimierung von PLM-, SCM-, oder Stand-alone-CRM-Anwendungen, läge der Fokus heute auf der funktionsübergreifenden Integration der einzelnen Anwendungen. PLM ist laut Klaus Holzhauser, Senior Consultant bei PAC, in der Automobilbranche ein wichtiges Thema, weil dadurch ein durchgängiger Datenfluss zwischen Produktentwicklung und Produktion sichergestellt wird. Zunehmende Bedeutung würden auch Business Intelligence Systeme auf Prozess- bzw. Applikationsebene erlangen. Mit PLM-Management-Dashboards könne die Transparenz der Prozesse erhöht werden, so Holzhauser.
Auch die Luft und Raumfahrt sowie die Elektrotechnik- und High Tech-Branche wird PLM nach Holzhausers Erwartungen durch die immer kürzeren Produktentwicklungszyklen und einen immer größeren Anteil an Elektronik und Embedded-Software in den Produkten weiter an Bedeutung gewinnen.
Im Anlagen- und Maschinenbau spiele PLM insofern eine Rolle, als dass die Unternehmen hier das Gros der Margen im After-Sales Service erschlössen. Die Unternehmen stünden hier vor der Herausforderung, diese Service Offerings so optimal und innovativ wie möglich zu gestalten. Dies setze bereits bei der Produktentwicklung transparente Prozesse und eine Integration entsprechender Systeme (CRM / Support) voraus.
In der Textil und Bekleidungsbranche gelte es, die verteilten Standorte zu koordinieren und neue Produkte schnell in den Markt zu bringen. PLM-Anwendungen könnten dabei helfen, die Entwicklungs- und Produktionsprozesse zu verkürzen – von der Entwurfsidee über die Rohmaterialentwicklung bis hin zur Stoffauswahl und Fertigung durch beispielsweise ein Einbinden der Lieferanten schon während der Entwurfsgestaltung.
In der pharmazeutischen Industrie sei die kostensensible Optimierung der F&E-Prozesse (Forschung u. Entwicklung) sowie eine Verkürzung der Produktentwicklungszyklen von besonderer Bedeutung. PLM-Systeme könnten hier eingesetzt werden, um die Vielzahl an unterschiedlichen F&E-Anwendungen zu integrieren. Andererseits würden F&E-Partnerschaften zwischen Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen sowie mit Universitäten zu einem Schlüsselfaktor für die Forschung und Entwicklung innerhalb der pharmazeutischen Industrie. Hierbei spielten die Collaboration-Funktionalitäten in PLM-Systemen eine große Rolle.
