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Präziser Durchblick im gesamten Netzwerk

30.01.09

Netzwerke sind eine sensible Angelegenheit, insbesondere wenn sie in unterschiedlicher Verantwortung sind. Dies ist etwa der Fall, sofern der Betrieb des lokalen Netzwerks durch das Anwenderunternehmen selbst vorgenommen wird und die Datenübermittlung an nationale oder weltweite Standorte über verschiedene Provider erfolgt. Denn als Konsequenz dieser typischen Trennung von Verantwortlichkeiten geht der Gesamtüberblick des Netzwerks verloren. Damit können die Unternehmen nie sicher sein, ob sie durchgängig über die erforderliche Performance in ihren Datenverbindungen verfügen.

Das Softwarehaus Servicetrace hat deshalb den „NetworkTracer“ entwickelt. Diese Monitoring-Tool erzeugt ohne großen Aufwand die notwendige Transparenz in den Netzverbindungen, indem es einen genauen Überblick darüber liefert, ob und in welcher Weise die Benutzer in den einzelnen Lokationen über das Netzwerk arbeiten können. Der „NetworkTracer“ misst dabei direkt die Netzwerkstrecken zu den Lokations-Messpunkten. Das Ergebnis ist eine jederzeit ganzheitlich transparente Darstellung der gesamten Netzwerkverhältnisse.

Da für die Beobachtung der Übertragungsleistungen einfach realisierbare Methoden genutzt werden, entfällt eine aufwändige Korrelation von einzelnen Netzwerkkomponenten. Dennoch sind präzise Ergebnisse garantiert, weil der „NetworkTracer“ sein Monitoring mit dem jeweils optimalen Messverfahren - Ping, TCP-Ping, FTP-Request, http-Request, https-Request, SMTP-Request, POP3-Request, IMAP-Request, TCP-Port-Check oder Tracerout - durchführt. Und sollten bei einer Messung Schwierigkeiten entstehen, kann die Monitoring-Software mit einem zweiten Protokoll die Strecke erneut vermessen. „Damit können bei Netzwerkstörungen tiefere Informationen über den Grund oder den Ort der Probleme ermittelt werden“, erläutert Servicetrace-Geschäftsführer Markus Duus.

Die Einsatzgebiete der Lösung beschränken sich aber längst nicht nur auf die klassische Netzwerk- und Schnittstellenüberwachung einschließlich VPN, WAN, LAN, Internet, Intranet, SMTP und POP3. Vielmehr dient sie auch dem effizienten Service Level-Reporting der Gesamtantwortzeiten und deren einzelnen Komponenten wie etwa der Applikations- und Netzwerkanteil. Zudem zeigt die Monitoring-Software auch ihre besonderen Stärken in der Überwachung von Web-Servern in Bezug auf die Verfügbarkeit von Internet-Services und der Verbindung zu den betreffenden Portalen. „Ein präzises Monitoring der Netzwerke gehört angesichts der heutigen Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse von funktionierenden IT-Infrastrukturen zu den Grundpflichten“, urteilt Duus. „Denn damit behalten die Unternehmen die Kontrolle über die Performance und können notfalls kurzfristig reagieren.“

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