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Prince2 als neuer Hoffnungsträger für schwierige IT-Projekte

07.01.09

Fast unbemerkt von der öffentlichen Diskussion entwickelt sich die Projektmanagementmethode Prince2 zu einem neuen Hoffnungsträger in der IT. Nach einer Erhebung des Beratungshauses Serview versprechen sich davon die Projektleiter aus über 350 befragten Unternehmen mehrheitlich bessere Ergebnisse bei den IT-Vorhaben. Fast zwei Drittel wollen sich deshalb zukünftig verstärkt auf das Vorgehensmodell Prince2 (Projects in Controlled Environments) stützen, das bereits vor 20 Jahren in Großbritannien als Regierungsstandard für IT-Projekte eingesetzt und in der Folgeversion auch für private Organisationen veröffentlicht wurde.

Der Untersuchung zufolge verfügt bereits jedes vierte Anwenderunternehmen über praktische Erfahrungen mit dieser Projektmanagementmethode. In weiteren 31 Prozent der befragten Firmen besitzen Projektleiter zumindest theoretische Kenntnisse hierzu. Dagegen haben 29 Prozent von Prince2 bisher nur etwas gehört, ohne aber über ein entsprechendes fachliches Wissen zu verfügen. In jedem siebten Fall ist dieses Vorgehensmodell noch nicht einmal namentlich bekannt.

Allerdings soll es dabei nicht bleiben, denn nach den Erkenntnissen der Serview-Studie sollen demnächst deutlich mehr IT-Projekte auf Basis von Prince2 realisiert werden. So planen 38 Prozent der Befragten, dass sie sich dieser Methode „in jedem Fall“ intensiver als bisher widmen wollen. Zusätzlich jeder Vierte trägt sich mit ähnlichen Absichten und will Prince2 „voraussichtlich“ stärker in den Vordergrund rücken, während 13 Prozent noch keinerlei Festlegung vorgenommen haben und doppelt so viele dieser Methode für das Projektmanagement weiterhin nichts abgewinnen können.

Dass Prince2 auf relativ breiter Front deutlich an Zustimmung gewinnt, resultiert offenbar daraus, dass diesem Verfahrensmodell für das Projektmanagement von zwei Dritteln deutliche Vorteile gegenüber anderen Methoden zugeschrieben wird. „Es gewährleistet nicht nur sehr transparente Vorgehensweisen in überschaubaren Schritten, sondern gleichzeitig beruht das Konzept auf einer Vielzahl Best Practices, die die Realisierungsprozesse beschleunigen und Projektrisiken vermeiden helfen“, erläutert der Serview-Geschäftsführer und Consultant Michael Kresse.

Ein ähnliches Meinungsbild zeigen auch die Praktiker. So betonen sie mehrheitlich die gute Verständlichkeit dieses Ansatzes und glauben, damit die Erfolgsperspektiven der IT-Projekte steigern (62 Prozent) und eine größere Termingenauigkeit erreichen zu können (57 Prozent). Auch bei den Ressourcenplanungen sowie der Steuerung und Kontrolle der Projektabläufe glauben die befragten Projektspezialisten besser aufgehoben zu sein als bei den bisherigen Methoden. Ebenso ist jeder Zweite der Auffassung, mittels Prince2 die Projektbudgets besser einhalten zu können.

„Prince2 etabliert sich offenbar weitgehend im Stillen“, bewertet Kresse die dynamisch wachsende Verbreitung. „Trotz der schon beträchtlichen Akzeptanz findet dieses Thema in der öffentlichen Diskussion jedoch kaum Raum“, wundert er sich und sieht deutliche Parallelen zu ITIL. „Auch dieses Regelwerk hatte sich in der Praxis schon längst verbreitet, bevor es eine größere Präsenz in den Fachmedien fand“, blickt der Berater zurück. Allerdings vermisst Kresse auch eine organisierte Meinungsbildung zu Prince2 im Markt. „Es muss nachdenklich machen, wenn Projektmanager dieser Methode gute Noten geben und sie eine wachsende Verbreitung findet, aber über die Suchmaschinen fast nur Seminarangebote zu diesem Thema zu finden sind“, problematisiert er.

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