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Prince2 dirigiert den Aufbau einer prozessorientierten IT-Organisation

09.06.09

Mit dem Strategieprojekt „MUSIK“ zum Aufbau einer prozessorientierten IT-Organisation mit ITIL-konformen Abläufen führt der international tätige Anlagenbauer Krones AG mit Hilfe des Beratungshauses Serview einen durchgreifenden Wandel seines Informationsmanagements durch. Das Unternehmen nutzt dabei die Methode Prince2, die dem komplexen Vorhaben mit sehr ambitionierten Zielen ein problemfreies Management gewährleistet. Serview stellt Beratungsleistungen zur Verfügung und hat die ITIL- und Prince2-Schulungen einschließlich der Zertifizierungen durchgeführt.

„IT-Projekte brauchen ein klares Regelungs- und Steuerungssystem“, urteilt Dr. Michael Kranz, CIO der Krones AG, dem international führenden Anbieter von Komplettlösungen für Abfüllanlagen. „Eine solche Governance bietet Prince2, weil damit durchgängig klare Qualitätsstandards umsetzbar sind und man sowohl für das Gesamtprojekt als auch für die einzelnen Phasen und Teilprojekte anhand sehr transparenter Zieldefinitionen arbeiten kann“, beschreibt Dr. Kranz die Vorteile. Außerdem schließe diese prozessorientierte Methode explizit ein wirkungsvolles Risikomanagement in die Projektplanung ein. Auch das breite Angebot an Best Practice spricht in seinen Augen deutlich für Prince2. „Dies gewährleistet eine deutlich straffere Projektrealisierung mit potenziell weniger Fehlerquellen als bei den bislang bei uns angewendeten Methoden“, beschreibt der CIO den Effizienznutzen.

Die Notwendigkeit, sich einer möglichst erfolgssicheren Projektmethode zuzuwenden, resultiert nicht zuletzt aus dem hohen strategischen Anspruch des IT-Vorhabens namens „MUSIK“ (Mitarbeiterentwicklung und Serviceorientierung für das Informationsmanagement von Krones). Dahinter verbirgt sich ein anspruchsvolles Projekt mit dem Ziel, in den gesamten IT-Prozessen konsequent die Benutzer in den Mittelpunkt zu stellen. „Die IT muss ihr Selbstverständnis ändern“, gibt der CIO die Richtung vor. „Statt sich klassischerweise auf technische Parameter zu reduzieren, muss sie ihr Denken und Handeln kontinuierlich darauf ausrichten, ihre Kunden durch nachhaltige Servicequalität und innovative Technologien zu begeistern.“

Ein solcher Vorsatz verlangt jedoch IT-Prozesse, die sich durch hohe Wirtschaftlichkeit und Flexibilität auszeichnen. „Die permanenten Veränderungen im Wettbewerbsumfeld verlangen eine große Wandlungsfähigkeit der Organisation und Abläufe, um auch unter neuen Rahmenbedingungen jederzeit den Qualitätsanforderungen der Kunden gerecht zu werden und dabei kostenbewusst zu agieren“, lautet die ehrgeizige Maxime von Dr. Kranz.

Das Strategieprojekt „MUSIK“ begründet sich deshalb darin, durch eine prozessorientierte IT-Organisation mit ITIL-konformen Abläufen ein marktführendes Niveau des Informationsmanagements zu erreichen und in diesem Zusammenhang auch den Reifegrad der IT-Organisation auf die Stufe 3 des Standards ITSCMM (IT Service Capability Maturity Model) anzuheben. Ein wesentlicher Meilenstein des bis 2010 geplanten und dann mit einer ISO 20000-Zertifizierung abzuschließenden Projekts wurde denn auch bereits Ende letzten Jahres mit dem Abschluss der ersten Phase erreicht. Dazu gehörte insbesondere die plangenaue Realisierung der Prozesse für das Incident-, Change-, Configuration- und Service Level Management. „Obwohl durch unsere ambitionierten Ziele die Messlatte sehr hoch lag, wurden sowohl die gewünschten Leistungsergebnisse erreicht als auch die Termin- und Budgetvorgaben präzise erfüllt“, sieht sich Dr. Kranz auf dem richtigen Weg.

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