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Private Daten und Cloud: eine Vertrauensfrage

19.01.11

Nach wie vor ist die Datensicherheit die Frage, wenn es sich um das Thema Cloud Computing handelt. Dies brachte nun erneut eine Studie ans Licht. Diesmal hatte der Computer-Riese Fujitsu insgesamt 6.000 Teilnehmer aus zwölf Ländern um ihre Meinung gebeten. Laut Umfrage summieren sich die Cloud Computing-Kritiker auf knapp die Hälfte (46 Prozent) und genau an dieser Stelle sollte laut Fujitsu künftig gedreht werden, da man der Überzeugung ist, dass die Haltung der Kritiker ambivalent sei. Einerseits wüsste die Gruppe der Kritiker um die Vorzüge, andererseits sorge man sich aber auch um die Sicherheit der Daten.

Deutsche Umfrage-Teilnehmer am kritischsten

Hierzulande ist bei den Umfrageteilnehmern die Sorge um die Datensicherheit am stärksten ausgeprägt, wenn es sich um die Speicherung persönlicher Daten handelt. 83 Prozent stellen hohe Erwartungen in Sachen Datenschutz an Unternehmen – insbesondere an IT-Firmen (rund 80 Prozent) und auch die Behörden kommen nicht besser weg. Ganze 72 Prozent wünschen, dass sich
Staat und Politik  ganz aus ihren persönlichen Daten heraushalten sollte.
Im Hause Fujitsu dennoch kein Grund zur Sorge. Vielmehr ist man hier der Meinung, dass mittels ausreichender Regelungen für den Datenschutz die Bedenken abgebaut werden könnten. Denn auch in Deutschland weiß man um die Vorzüge des IT-Betriebsmodells „Wolke“, zu denen gesellschaftliche betrachtet eine bessere Steuerung der Verkehrsflüsse (64 Prozent) oder Verbesserungen in der Telemedizin (40 Prozent) gezählt werden.

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