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Production Intelligence wird erlebbar

04.11.08

Die FELTEN Group präsentiert am 20. November 2008 in Köln erstmals der Öffentlichkeit ihr zukunftsweisendes technisches Konzept für das Produktionsmanagement. Es beruht auf dem Production Intelligence-Ansatzes (PI) und eröffnet ganz neue Dimensionen der Flexibilität. Der entscheidende Unterschied gegenüber den bisherigen MES-Systemen besteht in dem deutlichen Gewinn an Flexibilität, weil mit dieser Technologie automatisierte und manuelle Prozesse nahtlos integriert werden können. Neben der Technologie-Premiere werden über Referate des Fraunhofer Institut für Produktionstechnik (IPA) sowie der international agierenden Unternehmen Symrise und weitere praxisrelevante Themen diskutiert.
 
Hintergrund des Production Intelligence-Ansatzes sind die veränderten Anforderungen der Unternehmen an das Produktionsmanagement. Denn besonders wenn eine hohe Planungskomplexität mit einer großen Anzahl an Produkten und Produktionsstufen besteht und gleichzeitig kurzfristige Dispositionsentscheidungen getroffen werden müssen, wird die Flexibilität zu einem äußerst erfolgskritischen Faktor. Dieser Situation versuchten Unternehmen bisher vor allem durch ERP-Systeme gerecht zu werden, obwohl sie für die längerfristigen Planungen konzipiert sind und für kurzfristige Entscheidungen kein ausreichend taugliches Mittel darstellen. Dadurch sind Veränderungen in den Produktionsprozessen jeweils mit zu hohen Reaktionszeiten und damit wirtschaftlichen Nachteilen verbunden. Besser lösbar ist dieses Problem zwar über MES-Lösungen als Werkzeuge für die Feinplanung der Produktion. Durch ihre herkömmliche technologische Ausrichtung unterstützen aber auch sie den Flexibilitätsbedarf nicht ausreichend, da sie zu sehr dem Primat der Automatisierung folgen.

Deshalb schlägt die FELTEN Group mit Production Intelligence einen neuen technologischen Weg ein, der die Unternehmen aus den bisher engen Fesseln des Automatisierungstrends befreit. „Dabei werden erstens auch wieder stärker die Menschen in die Produktionsprozesse einbezogen, weil sie unverändert über Qualitäten verfügten, die den technischen Systemen fremd sind“, erläutert Werner Felten, Geschäftsführer des Softwarehauses. Zweitens charakterisiere sich das technische Konzept dadurch, dass es eine flexible Integration von technisch automatisierten und manuellen Prozessen ermögliche. „Dadurch kann für jeden Prozess einzeln und jederzeit neu entschieden werden, in welchem Umfang er automatisch oder manuell erfolgen soll. Dadurch lässt sich der Automatisierungsgrad flexibel nach konkretem Bedarf abbilden, was mit den bisherigen MES-Systemen so nicht zu realisieren ist.“

Die Teilnahme an der FELTEN-Veranstaltung „Premiere für Production Intelligence“ am 20. November in Köln ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.felten-group.com

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