Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]Prozess-Hürden bei einer Firmenübernahme
Wenn zwei Unternehmen miteinander verschmolzen werden sollen, stehen die IT-Abteilungen vor einer Mamutaufgabe. Neben den IT-Systemen müssen auch die Datenbanken zusammengeführt werden. Der Lösungsanbieter für das Prozessmanagement Inspire Technologies und das auf Beteiligungsmanagement spezialisierte Unternehmen Participa Solutions haben fünf Hindernisse auf dem Weg zur einheitlichen IT identifiziert:
Datenverschwendung: Im Zuge des Kaufprozesses entstehen in den unterschiedlichen Abteilungen der beiden Unternehmen Daten, die oft in virtuellen oder physischen Datenräumen zusammengetragen werden. Ist der Prozess einmal abgeschlossen, verkommen die Daten all zu häufig und bleiben ungenutzt.
Dateninkonsistenz: Dateninkonsistenzen existieren auch auf der technischen Ebene. Dies kann bei der Zusammenführung Probleme bereiten. Ebenso gilt es, bedingt durch kulturelle Unterschiede, ein Augenmerk auf die Interpretation und die Erhebung zu werfen.
Unternehmensübergreifende Arbeitsabläufe: das Gros der Prozesse wird vor der Übernahme in den beteiligten Unternehmen unterschiedlich gehandhabt. Die Notwendigkeit, auch einfache Vorgänge über die ehemaligen Unternehmensgrenzen hinaus neu zu definieren, wird in den meisten Fällen lang diskutiert. Für die IT ist es eine Herausforderung, neue Kollegen und Firmenteile effizient einzubinden, da nicht selten auf unterschiedliche Software gesetzt wird.
Reporting: auch im betrieblichen Meldewesen steckt der Teufel im Detail der gewachsenen Unternehmensstrukturen, die sich nicht übertragen lassen. Bestehende Prozesse müssen angepasst, Strukturen verändert oder völlig überarbeitet werden, um die Reportings auf hohem Niveau zu halten. Laut den Autoren ist hier eine zentrale Unternehmensdatenbank der Erfolgsgarant.
IT-Strategie: In der Praxis ist es kaum möglich, einem übernommenen Unternehmen die IT-Strategie überzustülpen. Der Grad an Komplexität macht Kompromisse notwendig, die nicht selten in der Diskussionsfalle landen. Um den Gesprächsbedarf zu reduzieren, wird Unternehmen der Einsatz einer zentralen Business Process-Managementplattform empfohlen, die bei der langfristigen Konsolidierung unterstützt und kurzfristig eine einheitliche IT-Struktur schafft.
