Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Prozesscontrolling zur Fehlersuche in komplexen Produktionsabläufen

28.07.15

Ursachen können in vorherigen Prozesssequenzen liegen und nicht dort, wo sie festgestellt wurden

Verschiedene Komponenten für das Prozesscontrolling notwendig

Zu den Kernzielen des Produktionsmanagements gehört es im Interesse einer optimalen Produktivität, Unterbrechungen der Fertigungsprozesse so gering wie möglich zu halten. Daraus leitet sich die Konsequenz ab, die Problemursachen und Unterbrechungsbedingungen klar identifizieren zu müssen, um daraus notwendige Optimierungserkenntnisse ableiten zu können.

Konrad Steinmetz, Senior Consultant bei der FELTEN Group, weist allerdings darauf hin, dass die Ermittlung von Fehlern keineswegs eine triviale Angelegenheit sei. „Dies resultiert daraus, dass Produktionsprozesse vielfach nicht nur aus einem Fertigungsschritt, sondern aus einer ganzen Reihe aufeinanderfolgender Produktionsabschnitte bestehen. In solchen komplexen Fertigungssystemen ist die Anzahl der zu berücksichtigenden Eingangsparameter, Steuerinformationen und Störgrößen extrem groß.“ Somit werde ein Prozessabschnitt sowohl durch die eigenen Leistungsfaktoren und Bedingungen als auch durch die Ergebnisse der vorauslaufenden Prozessschritte beeinflusst, betont er.

Daraus leitet sich eine hohe Anforderung für die Identifikation der Fehlerquellen ab, weil sie ihre Ursachen nicht zwangsläufig dort haben, wo sie festgestellt wurden, sondern in vorherigen Prozesssequenzen vorgelegen haben können. „Je komplexer die Fertigungsabläufe sind, desto schwieriger lassen sich aufgrund der möglichen Fehlerfortpflanzung auch die eigentlichen Störgrößen lokalisieren“, beschreibt Steinmetz die Schwierigkeit.

Die Antwort darauf ist ein durchgängiges Monitoring der Produktionsprozesse einschließlich ihrer relevanten Einflussgrößen. Für dieses Controlling bedarf es einerseits Kennzahlen zu den produktionsrelevanten Faktoren bereitzustellen, die sich mittels Filter nach Auftragsnummern, Schichten, Produktionszeiten usw. weiter differenzieren lassen. Eine typische und weit verbreitete Kennzahl stellt dabei die OEE (Overall Equipment Effectiveness) dar.

Ein weiteres Element sind Maschinenlaufdiagramme, die Stillstände einer Produktionseinheit grafisch darstellen. Durch frei definierbare Zeitbereiche, Kostenstellen oder auch Auftrag bzw. Schicht etc. soll eine detaillierte Darstellung und Auswertung ermöglicht werden. Um den tatsächlichen Grund des Stillstands festzumachen, werden Fehler der vor- und nachgeschalteten Maschinen berücksichtigt. Neben den Maschinenstillständen sollten auch die daraus errechneten Linienstillstände angezeigt werden und ob der Ausfall einer Maschine den Stillstand der kompletten Linie verursacht hat.

Darüber hinaus ist eine Stillstandsanalyse zur Erfassung und Kategorisierung aller Ausfälle einer Produktionslinie notwendig. Die Störstatistiken sollten einen hohen Differenzierungsgrad aufweisen, indem sie Auswertungen für definierte Zeitkonten, Zeitbereiche und Aufträge bereitstellen. Zudem sind Trendanalysen notwendig, die vorangegangene Produktionsprozesse auswerten und auf dieser Basis qualifizierte Informationen für weitere Entscheidungen liefern. „Mit Unterstützung eines Data Gathering Systems (DGS) lassen sich die in unterschiedlichen Automationszellen und Datenbanken verfügbaren Informationen gezielt auslesen, personifiziert aufbereiten und individuell in übersichtlichen Grafiken darstellen“, erläutert der FELTEN-Consultant.

Schließlich gilt es auch, die Analyseergebnisse den Verantwortlichen zur Verfügung zu stellen. Dies erfolgt sowohl durch übersichtlich gestaltete Reports als auch über ein Dashboard, das zudem bei kritischen Entwicklungen durch Alarmfunktionen zum Handeln auffordert.

Weitere Meldungen

Höhere Maschinenverfügbarkeit durch Maintenance-Lösung von FELTEN

Das Ziel einer hohen Produktivität ist längst nicht nur eine Frage effizienter und intelli

...
Typische Schwächen der Outsourcing-Prozesse zwischen Anwender und Provider

Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise genießt der Outsourcing-Markt zwar wieder einen

...
ec4u auf dem Swiss CRM-Forum 2010

Der CRM-Spezialist ec4u expert consulting ag wird in diesem Jahr wieder auf dem Swiss CRM-

...
Der Trend liegt bei Open Source

Laut einer Studie der US-Analysten von The 451 Group entwickelt sich ein Trend hin zu Open

...
EU-Dienstleistungsrichtlinie Schwerpunkt des 14. E-Government-Anwenderforums

Vom 12. bis 13. Februar 2008 findet in Berlin das 14. Anwenderforum E-Government statt. Es

...
Unternehmen nutzen verstärkt das Internet für Behördenkontakte

Das Internet spielt bei Unternehmen und Bürgern in Deutschland als Kommunikationsmedium mi

...
NRW Wirtschaftsminister zu Besuch bei d.velop

Dass gut angelegte Fördergelder nachhaltig wirken, durfte Landeswirtschaftsminister Harry

...
Baden-Badener Versicherung AG verlässt sich auf GDPdU-Komplettlösung mit DOXiS Archiv

Die Baden-Badener Versicherung entscheidet sich erneut für SER. Der langjährige SER-Archiv

...
Ranking der 10 größten CRM-Schwächen in der Unternehmenspraxis

Die Leistungsqualität der CRM-Landschaft zeigt in vielen Firmen deutliche Optimierungspote

...
PAC sieht Chancen für SAPs Business ByDesign

Mit Pauken und Trompeten wurde die On-Demand-Lösung der Walldorfer Softwareschmiede angekü

...