Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
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Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]Qualitäts- und Kostenvergleich der IT-Prozesse noch die Ausnahme
Nur wenige Unternehmen sind derzeit in der Lage, ein systematisches Benchmarking der Qualität und Kosten ihrer IT-Prozesse vorzunehmen. Einer Erhebung der exagon consulting unter über 360 Unternehmen zufolge können lediglich 12 Prozent der Firmen einen umfassenden Qualitäts- und Kostenvergleich vornehmen, ein weiteres Viertel muss sich dabei auf einzelne IT-Prozesse beschränken. Die Mehrheit von 62 Prozent verzichtet nach eigenen Angaben vollständig darauf.
Dass die Effizienz der IT-Prozesse so wenig Beachtung in der Praxis findet, liegt laut der exagon-Erhebung hauptsächlich an den fehlenden Instrumenten. Fast drei Viertel der befragten IT-Manager geben an, dass sie über keine ausreichenden Methoden und Tools verfügen, um in einem Benchmarking alle IT-Prozesse systematisch unter die Lupe nehmen zu können. 58 Prozent der Unternehmen mangelt es zudem an den erforderlichen Ressourcen, auch der Kostenaufwand stellt für 43 Prozent einen Hinderungsgrund dar. Andererseits sagt etwas mehr als jeder fünfte befragte IT-Verantwortliche aus, dass für ihn die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit bei den IT-Services auch ohne Benchmarking ausreichend transparent sei.
„Die Wertschöpfung der Geschäftsabläufe wird heute weitaus stärker von den Ergebnissen der IT-Prozeße in punkto Qualität und Kosten als von den technischen Infrastrukturbedingungen bestimmt“, urteilt exagon-Geschäftsführer Joachim Fremmer. Deshalb sei es zwingend erforderlich, durch regelmäßige vergleichende Bewertungen mögliche Schwächen in der Serviceentwicklung und Serviceproduktion zu ermitteln. „Die Optimierungspotenziale lassen sich nur finden, wenn eine objektive Analyse erfolgt.“ Dies wäre ein erster Schritt in eine Richtung, wonach IT-Prozesse nicht anders wie industrielle Fertigungsprozesse zu managen sind. Allerdings sei diese Feststellung noch nicht ausreichend in der Praxis angekommen. „Nur so ist zu erklären, dass sich in den Unternehmen noch keine Verfahren für das Benchmarking der IT-Prozesse etabliert haben“, problematisiert Fremmer.
