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Red Hat gibt Verfügbarkeit von Red Hat Enterprise Linux 5.4 bekannt

03.09.09

Red Hat, weltweiter Anbieter von Open Source Lösungen, hat nun das vierte Update von Enterprise Linux 5 vorgestellt. Neben zahlreichen technologischen Verbesserungen stellt die 5.4 Version die Basis für Red Hats Lösungsangebote im Bereich Virtualisierung dar. Erweiterte Virtualisierungsfunktionalitäten erreichte das Unternehmen dank der Integration der Kernel-based Virtual Machine-Technologie (KVM), der Intel Virtualization Technology for Directed I/O (Intel VT-d) und PCI-SIG SR-IOV. Dies ermöglicht, dass virtuellen Maschinen auf einer Plattform mit Intel Xeon-Prozessor der 5500-Serie mehrere I/O-Geräte zugewiesen werden können. Dazu ergänzend kommt die Verison 5.4 mit verbessertem I/O-Durchsatz  und zusätzlichen Tools für Entwickler und Administratoren in die Unternehmen.

Virtualisierung im Fokus – andere Optimierungen nicht vergessen
Mit der Virtualisierungstechnologie als integraler Bestandteil des Linux-Kernels stellt Red Hats Linux 5.4 eine „next generation virtualization“ dar. Anwender, die die Xen –Virtualisierung nutzten, erhalten während des Produktlebenszyklus von Enterprise Linux 5 weiterhin vollen Support. Laut eigener Darstellung ist Red Hat der erste Anbieter, dessen Lösung sowohl Intel VT-d als auch PCI-SIG SR-IOV unterstützt und damit einen durchgängige Virtualisierung ermöglicht.

Neben den Verbesserungen im Bereich Virtualisierung enthält das neue Release zahlreiche Optimierung auf der Hardware-Ebene. Auf der Prozessorebene betrifft dies Plattformen mit Intel-Xeon-Prozessoren der 5500-Serie und AMD-Istanbul-Plattformen. Zu den Netzwerkverbesserungen gehört Generic Receive Offload (GRO), das neue Prozessor-Komponenten in aktuellen Netzwerk-Adaptern nutzt. Auch die Performance wurde nicht vergessen und durch Arbeiten im Bereich Fibre Channel over Ethernet (FCoE) noch gesteigert.
D
en Wünschen und Bedürfnissen der Anwender und Administratoren hat Red Hat Rechnung getragen, indem man sich dem Toolset Systemtap für die Performance-Überwachung nebst Unterstützung eines Profilings von Applikationen in C++ und der Integration einer großen Anzahl an statischen Kernel-Tracepoints angenommen hat. Red Hat Enterprise Linux 5.4 erhält bereits eine erste Testimplementierung der Malloc Meory Allocation Libary, die für die aktuelle Multicore-Prozessoren-Generation angepasst wurde. 

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