Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Reports taugen oft zu wenig für die Business-Entscheider

06.02.13

Sollen komplexe Geschäftsprozesse, technische Infrastrukturen oder die Finanzverhältnisse eines Unternehmens anforderungsgerecht gesteuert werden, sind regelmäßige Reports unerlässlich geworden. Sie informieren beispielsweise über die betreffende Performance, Zielabweichungen und Trends. Wirkungsvoll werden sie allerdings erst dann, wenn sie für die Entscheidungsträger zu einem intensiv genutzten Instrument in ihrem Aufgabenbereich werden.

Nach den Erfahrungen von Actiunium Consulting scheitert die notwendige Akzeptanz jedoch häufig daran, dass die Reports deutliche Defizite aufweisen. „Zum Kernproblem gehört, dass sie zu wenig aus der Sicht der Adressaten, sondern vor allem nach formalen Kriterien konzipiert werden“, kritisiert Klaus Hüttl, Geschäftsführer des Beratungshauses, und skizziert typische Schwächen:

• Unklare Bedeutung der Kennzahlen für die Entscheidungsträger: Reports stützen sich auf KPIs, sie sind darin die entscheidenden Wertmaßstäbe. Doch wie diese Kennzahlen teilweise zu verstehen sind und wie sie sich von anderen KPIs abgrenzen, ist in der Praxis häufig unklar. Dadurch werden möglicherweise Unternehmensentscheidungen von weitreichender Bedeutung auf Basis des subjektiven, aber keineswegs zutreffenden Verständnisses von Kennzahlen getroffen. Um die daraus resultierenden Risiken von Fehlentscheidungen zu vermeiden, sollte jede Kennzahl über ausreichend umfangreiche Attribute klar definiert und diese Beschreibung den Adressaten zugänglich gemacht werden.

• Unklare Aussagen durch widersprüchliche Kennzahlen: Häufig sind inhaltlich ähnliche oder mitunter sogar identische Kennzahlen in verschiedenen Datenbankanwendungen vorhanden, weisen dort aber unterschiedliche dimensionale Ausprägungen und verschiedene Granularitäten auf. Die Folge sind abweichende Kennzahlen für den gleichen Sachverhalt. Solche Inkonsistenzen bewirken Missverständnisse, so dass sie ein erhebliches Risikopotenzial in den Entscheidungsprozessen erzeugen.

• Geringer benutzerorientierter Aufbau: Das Usability-Thema ist an vielen Report-Entwürfen noch völlig vorbeigegangen. Dabei spielt ihre benutzerfreundliche Übersicht eine ganz wesentliche Rolle für die Akzeptanz und Nutzungsintensität. Sie zeigt nach einer kürzlich durchgeführten Studie von Actinium bei den Business-Managern große Schwächen. Denn vor allem wenn die verschiedenen Reports auch eine sehr unterschiedliche inhaltliche Struktur haben, wie dies in der Praxis oft zu beobachten ist, erzeugt jedes Dokument immer einen großen Orientierungsaufwand, wenn nicht wichtige Informationen übersehen oder falsch interpretiert werden sollen.

• Zu komplex angelegt: Reports unterliegen häufig einer großen Eigendynamik mit wachsenden Inhalten oder sind von vornherein relativ umfangreich angelegt. Doch Entscheider empfinden lange Zahlenkolonnen als lästig und konzentrieren sich im Regelfall sowieso nur auf bestimmte Informationen. Deshalb sollte der Mut für ein Lean Reporting mit One-Page-Reports entwickelt werden, die alle wichtigen Informationen auf eine einzige Seite verdichten und damit auch zudem die Benutzerfreundlichkeit steigern.

• Ohne praktische Handlungsempfehlungen: Beschränken sich die Informationen im Report auf bloße Zahlen, bleiben die Adressaten in ihren Schlussfolgerungen weitgehend allein gelassen. Hilfreicher ist es, die Kennzahlen durch Background-Informationen, Beschreibungen, Erfahrungen etc. zu ergänzen. Zusätzlich kann es vorteilhaft sein, Interpretationshilfen und Handlungsempfehlungen anzubieten, um durch diese Unterstützungsleistung die Entscheidungsqualität der Adressaten der Reports zu verbessern.

Weitere Meldungen

Dell bringt kugelschreiberflaches Laptop auf dem Markt

Der Hersteller Dell hat die Verfügbarkeit eines der flachsten Laptops weltweit verkundet:

...
DATEV mit Datenbank zur Funktionsanalyse von Druckern

DATEV eG stellt im Internet eine Drucker-Datenbank mit umfangreichen Informationen für die

...
IT-Arbeitsmarkt trotzt der Krise

In der deutschen Wirtschaft sind nach Angaben des BITKOM rund 20.000 Stellen für IT-Kräfte

...
Lekkerland lagert an Atos Origin aus

Die IT-Tochter des Lekkerland Konzerns, Lekkerland information systems (Lis) GmbH, legt ei

...
Beta Systems lädt zum „FrontCollect Invoice“-Anwendertreffen

Die Beta Systems AG veranstaltet im Rahmen ihrer Jubiläumsfeier am 25. September im Estrel

...
Nuance und IBM vereinbaren Kooperation für Sprachlösungen

Nuance Communications und IBM werden zukünftig Sprachlösungen gemeinsam entwickeln. Ein en

...
BI-Forum für die Pharma-Industrie

Experten diskutieren am 05.12.2006 in Berlin über die Integration von Business Intelligenc

...
Thesen zur Weiterentwicklung des IT-Service-Managements

Lange Jahre wurde ITIL als Zauberformel für die Optimierung des IT-Service-Managements dis

...
centracon mit Potenzialanalyse für die Client-Virtualisierung

Die Marktexperten sind sich darin einig, dass der Virtualisierung die Zukunft gehört. Aber

...
IW: Jedes zweite Unternehmen stellt ein

Nach dem der Branchen-Index des BITKOM ein neues Allzeithoch erreicht hat meldet nun auch

...