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SAP bietet Kunden Wahlmöglichkeiten bei der Softwarewartung

15.01.10

Das Walldorfer Softwareunternehmen kommt seinen Kunden entgegen und bietet ihnen die Wahl, für ihre IT-Landschaft den Standard-Support oder den Enterprise Support in Anspruch zu nehmen. Sie können auch  zwischen den Supportklassen wechseln. Die von SAP Ende 2009 angekündigte Verschiebung der Preisanhebung für die Wartung bleibt hiervon unberührt. Ebenso hält der Software-Konzern an dem Modell der stufenweise Gebührenanhebung über die nächsten Jahre fest.

Aus der Sicht der Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) eine positive Entwicklung, da SAP einerseits deutlich auf seine Kunden zugeht. Andererseits sei dieser Schritt auch mutig, denn das Unternehmen gestehe sich laut PAC somit eigene Fehler ein. Ebenso positiv bewerten die Analysten die weltweite Gültigkeit der neuen Regelung.

Trotz allen Beifalls trüben nach der Meinung von PAC einige Details die für die Anwender gute Nachricht: Dazu zählt die Vorgabe,  sich unabhängig von der Release-Situation für eine der beiden Varianten für die gesamte SAP-Landschaft entscheiden zu müssen. Des Weiteren gibt es nach wie vor keine Wahloption innerhalb des Enterprise Supports. Unglücklich sei ferne die Regel, dass für SAP-Kunden aus Deutschland und Österreich der Umstieg vom Standard- auf den Enterprise Support bei einem Wartungssatz von 18,36 Prozent nur noch bis 15. März 2010 möglich ist. Nach diesem Stichtag geht ein Wechsel mit einer Erhöhung der Wartungsgebühren auf 22 Prozent einher, die gemäß des Preisanhebungsmodells der SAP eigentlich erst im Jahr 2016 fällig werden würden. Hierbei sollte SAP nach der Meinung von PAC zumindest eine Frist bis Ende des ersten Quartals oder gar bis Ende des ersten Halbjahres einräumen.

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