Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]SAP ERP 6.0 in der Breite angekommen
Auch in diesem Jahr werden die CIOs mit gleichen finanziellen Töpfen planen müssen, wie im abgelaufenen Jahr. Dieses Ergebnis brachte eine Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) unter rund 300 Mitgliedsunternehmen ans Licht. Das zur Verfügung stehende Budget wird zu einem Drittel auf SAP verwendet. Knapp zwei Drittel hiervon werden für Dienstleistungen aufgewendet – ein Fünftel wird für SAP-Lösungen eingeplant. Von den Investitionen in SAP-Lösungen entfallen wiederum rund 60 Prozent auf das SAP-ERP-Umfeld. An zweiter Stelle steht SAP-NetWeaver Business Warehouse mit über 30 Prozent, gefolgt von SAP Business Objects, dem SAP NetWeaver Portal, dem SAP Solution Manager und den Branchenlösungen.
SAP ERP 6.0 in der Breite angekommen
Im vergangenen Jahr hat SAP ERP 6.0 laut DSAG einen erneuten Nachfrageschub erhalten. Etwa 80 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen setzt inzwischen auf die aktuelle ERP-Version aus Walldorf. Im vergangenen Jahr waren es noch 47 Prozent. Der hohe Prozentsatz bezieht sich vornehmlich auf die Hauptinstallationen. Indes lässt der hohe Wert laut DSAG nur bedingt Rückschlüsse auf den Gesamtverbreitungsgrad zu und der Anteil in Bezug auf sämtliche Installationen ist erfahrungsgemäß deutlich niedriger. Im Vergleich zu nichtorganisierten SAP-Kunden liegt die Adaptionsrate bei den DSAG-Mitgliedern aufgrund ihres Wissensstandes bei SAP-Produkten laut Prof. Dr. Karl Liebstückel, Vorsitzender der DSAG, höher. Knapp die Hälfte hat ein SAP Enhancement Package aufgespielt. Spitzenreiter ist laut Anwendervereinigung das Erweiterungspaket 4. Rund 15 Prozent der teilnehmenden Vereinigungsmitglieder haben aber auch noch ein SAP R/3 4.7-System in Betrieb.
SAP BusinessObjects zunehmend gefragt
Neben SAP NetWeaver Business Warehouse (über 30 Prozent) erfreut sich auch das SAP BusinessObjects-Portfolio zunehmender Beliebtheit bei den DSAG-Mitgliedern. Knapp 15 Prozent der Umfrageteilnehmer will in die neuen Produkte investieren – einer Steigerung um etwa 50 Prozent im Vorjahresvergleich. Etwas mehr als ein Fünftel fühlt sich zum Thema SAP gut informiert. Der Rest der Befragten hat laut DSAG noch erhöhten Informationsbedarf. Während knapp ein Drittel die Auswirkungen auf das SAP-Produktangebot positiv betrachtet, konnten sich fast 20 Prozent bisher keine Meinung zu den Entwicklungen rund um die Übernahme von Business Objects bilden.
Nutzen des Enterprise Support unklar
Laut der neuen Walldorf-Marschroute haben die SAP-Kunden bis zum 15. März Zeit, sich für eine der Support-Varianten zu entscheiden. Unter den in der DSAG organisierten CIOs zeigt sich laut Anwendervereinigung eine Tendenz hin zum Standard-Support. Nach wie vor sehen rund zwei Drittel der Anwender keinen signifikanten Mehrwert im zur Wahl stehenden Enterprise Support. Laut DSAG besteht die Aufgabe der SAP darin, den Nutzen und die Vorteile des umfassenden Support-Modells anhand von Beispielen zu erläutern.
