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Schnelltest für das Identity Management

11.12.08

Obwohl in den Unternehmen kaum noch Zweifel an der Notwendigkeit einer effizienten Verwaltung von Benutzern und ihren Rechten besteht, sieht die Realität in Sachen Identity Management (IM) häufig anders aus. So ermittelte das Softwarehaus xTigo AG kürzlich in einer Untersuchung, dass über zwei Drittel der IT-Manager ihre gegenwärtige Situation bei der Verwaltung der Benutzerrechte als unzureichend bezeichnen. Um die Unternehmen für eine offensivere Beschäftigung mit den Erfordernissen zu sensibilisieren, hat xTigo einen IM-Schnelltest entwickelt. „Er gibt einen tendenziellen Aufschluss über die Gründe für die schwächelnden Verhältnisse im Identity Management und macht deutlich, ob ein dringender Handlungsbedarf besteht“, urteilt xTigo-Vorstand Ingo Buck.

1. Ist sichergestellt, dass die Benutzerkonten der Mitarbeiter bei Unternehmenseintritten und -austritten, Abteilungswechseln usw. zeitnah angelegt, angepasst oder gelöscht werden?
2. Haben Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, unmittelbar nach ihrem Ausscheiden garantiert keinen Zugang mehr zu einzelnen Systemen?
3. Sind die Eingaben und erforderlichen Änderungen für das Identity Management jeweils an mehreren Systemen vorzunehmen?
4. Verursacht die Bearbeitung der Mitarbeiterkonten regelmäßig einen hohen manuellen Aufwand?
5. Besteht ein durchgängiger und automatischer Workflow über alle Systeme hinweg?
6. Gibt es häufiger Klagen der Benutzer über verzögerte oder fehlerhafte Rechteverwaltung?
7. Sind in jüngerer Vergangenheit kritische Situationen durch eine unzureichende Rechteverwaltung registriert worden?
8. Ist zu erwarten, dass die Anzahl der in der Benutzerverwaltung zu berücksichtigen Systeme zukünftig steigen wird und somit eine wachsende Komplexität im Identity Management entsteht?
9. Weisen die gesamten Prozesse im Identity Management eine hohe Transparenz und revisionssichere Nachvollziehbarkeit auf?
10. Sind unternehmensweit unterschiedliche und/oder veraltete IM-Lösungen im Einsatz?

„Dieser Schnelltest zielt aber ausdrücklich auch auf die Unternehmen ab, die in den letzten Jahren zwar in neuere Lösungen für die Verwaltung der Benutzer und Rechte investiert haben, aber trotzdem in keiner zufrieden stellenden Situation sind“, gibt Buck zu Bedenken. Denn es sei zu beobachten, dass Firmen mitunter sehr umfangreiche Systeme eingeführt hätten, deren technische und organisatorische Komplexität jedoch ein labiles Identity Management erzeuge. „Diese Konzepte können sogar die eigentlichen Ziele kontrakarieren, weil sie den Sicherheits- und Transparenzerfordernissen zuwider laufen - obwohl sie gerade zur Verbesserung von Sicherheit und Transparenz eingesetzt wurden.“

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