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Schwedisches Normungsinstitut erklärt OpenXML-Abstimmung für ungültig

31.08.07

Das schwedische Normungsinstitut Swedish Standards Institute (SIS) hat seine Entscheidung für eine Befürwortung des Microsoft-Formats OpenXML (OOXML) als ISO-Standard revidiert. Der zuständigen Arbeitsgruppe liegen laut Mitteilung Informationen darüber vor, dass ein Mitglied mehr als nur eine Stimme abgeben habe, obwohl nach Regel jedem nur eine Stimme zusteht. Die Rücknahme der Entscheidung betreffe jedoch nicht das Thema als solches. Bis zu dem, vom International Organization for Standardization (ISO) gesetzte Stichtag 2. September fehle die Zeit für eine neue Abstimmung, sodaß sich Schweden enthalten werde.

Microsoft-Manager Jason Matusow räumt in seinem Blog ein, das Mitarbeiter von Microsoft E-Mails an zwei Partnerunternehmen gesandt hätten, die nicht mit den Regeln des Unternehmens übereinstimmen. Nach dem der Regelverstoß realisiert wurde, habe man mit den Unternehmen Kontakt aufgenommen und sie gebeten, die E-Mail zu ignorieren. Man habe nicht vorgehabt, die Stimmen zu kaufen. Ebenso wenig sei versprochen worden, dass Microsoft die Gebühr für die SIS-Mitgliedschaft übernimmt. Andere Versprechungen seien indes gemacht worden, heißt es aus dem Hause Microsoft. Das Management von Microsoft Schweden habe Kenntnis vom Sachverhalt erlagt und daraufhin das SIS informiert.

Matusow räumte ebenfalls ein, dass viele SIS-Mitglieder erst spät hinzugekommen seien. Aber auch der OOXML-Gegener IBM habe seine Partner ermuntert, an dem Voting teilzunehmen.

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