Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]SEPA-Umfrage: Banken erwarten weitreichende Veränderungen für IT-Systeme
Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) und die Zahlungsverkehrsrichtlinie PSD (Payment Service Directive) werden den europäischen Markt für Zahlungstransaktionen bis 2010 deutlich verändern. Rund 60 Prozent der für Zahlungsabwicklungen bei Banken verantwortlichen Experten erwarten signifikante Veränderungen, insbesondere eine beschleunigte Einführung standardisierter Zahlungssysteme durch SEPA. Dies ergab eine Umfrage unter 90 Bankvertretern aus 13 Ländern der Eurozone sowie sieben weiteren europäischen Ländern, die vom Finanzinformationsdienst Finextra und dem Beratungshaus The SEPA Consultancy zusammen mit SAP durchgeführt wurde.
Der Umfrage zufolge gehen 39 Prozent aller europäischen Finanzinstitute davon aus, bis 2010 eine zentrale Transaktionsplattform für unternehmensweite Zahlungsabwicklungen einzusetzen und Fremdsysteme über Standardschnittstellen zu integrieren. Dagegen geben fast die Hälfte der Befragten an, mit der Implementierung einer gemeinschaftlich genutzten Softwareplattform zur Zahlungsabwicklung eine Anbindung an SEPA-Zahlungssysteme zu planen - jedoch ohne vollständige Integration ihre IT-Infrastruktur.
Fast drei Viertel der befragten Banken gab an, dass sie kein umfassendes Bild über die Auswirkungen von SEPA auf ihr Firmenkundengeschäft haben und eine SEPA-bezogene Geschäftsstrategie noch entwickelt werden muss. Trotzdem werden 93 Prozent der europäischen Banken bis Januar 2008 das SEPA-Überweisungsabkommen (SEPA Credit Transfer Adherence Agreement) unterzeichnen. Daraufhin folgt bei immerhin 87 Prozent der Finanzinstitute eine Umstellung auf den XML-Kommunikationsstandard. "Die Umfrageergebnisse verdeutlichen bevorstehenden Markveränderungen im Zahlungsverkehr bis 2010, aber noch besteht Unsicherheit im Bankensektor, wie diese Veränderungen tatsächlich aussehen werden", erklärt Marc Derungs, Vice President Banking bei SAP. "Die Ergebnisse zeigen auch, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Transaktionssysteme zu Ineffizienz führen kann. Durchgängige Zahlungsplattformen hingegen können Banken helfen, die SEPA-Anforderungen optimal zu erfüllen und sich gleichzeitig neue Geschäftschancen zu erschließen."
