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Service Configurator erzeugt flexibel maßgeschneiderte IT-Arbeitsplätze

21.04.09

Die Technologie- und Managementberatung centracon hat auf Basis von Virtualisierungslösungen ein Modell für einen Service Configurator entwickelt, mit dem Unternehmen die IT-Arbeitsplätze per Mausklick nach individuellem Bedarf zusammenstellen können. Dieser Ansatz lehnt sich an die Idee des Car-Konfigurators an, mit dem Kunden die Ausstattung ihres Fahrzeugs nach ihren persönlichen Wünschen beliebig modellieren können.

„Der Service Configurator stellt eine intelligente Fortentwicklung der Service-Kataloge dar“, erläutert centracon-Berater Marcus Binder das Konzept. „Die herkömmlichen und starren Service-Kataloge lassen es in der Regel nicht zu, die Arbeitsplatzprofile modular und damit sehr bedarfsgerecht zusammenzustellen. Erst durch den Einsatz der neuen Technologien wie beispielsweise Client- und Anwendungsvirtualisierung ist es möglich, die Services rund um den Arbeitsplatz flexibel und mit sehr geringem Aufwand zu gestalten.“

Dafür werden die bisher starren Arbeitsplatzprofile in atomare Services aufgeteilt. Dies lässt sich beispielsweise durch die Entkopplung der Anwendungen vom Betriebssystem und den Desktops realisieren. Auch die Kommunikationswege wie Unternehmensnetzwerk oder Internet sowie die Sicherheitslevels innerhalb einzelner Services lassen sich modularisieren. „Ergänzt man diese Einzelservices mit entsprechenden Komplementärservices wie beispielsweise Supportklassen, Self-Services usw., wird die Basis für ein umfangreiches Arbeitsplatz-Serviceportfolio geschaffen“, beschreibt Binder den Grundgedanken des Service Configurators.

Dessen Aufgabe bestehe darin, aus der Vielzahl der verschiedenen Kombinationen von Einzel-Services die entsprechenden Dienste passend für die jeweiligen Benutzer zu erstellen. Außerdem werden sie mit den entsprechenden Tarif- bzw. Preisinformationen angereichert. Black- und Whitelists stellen dabei sicher, dass von den Endanwendern nur die vordefinierten Konstellationen an Diensten im Service Configurator ausgewählt werden können.

„Damit gehört die zeitaufwändige Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen der Vergangenheit an, stattdessen bestehen eine hohe Flexibilität und ressourcenschonende Verhältnisse“, beschreibt Binder den Nutzen. Durch die inzwischen weit verbreitete Standardisierung der IT-Prozesse auf Basis von ITIL hätten viele Unternehmen einen ersten Schritt zur deutlichen Effizienzsteigerung im IT Service Management vollzogen, mit der dynamischen Zusammenstellung bedarfsgerechter Servicemodule werde eine nächste Etappe eingeläutet. „Verschiedene DAX-Unternehmen beschäftigen sich deshhalb auch bereits mit dem Service Configurator“, verweist der centracon-Consultant auf das Interesse im Markt.

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