Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Serview-Vergleichsstudie: ITIL macht den Unterschied

06.07.09

Unternehmen mit ITIL-konformem IT Service Management weisen deutliche Vorteile gegenüber den Firmen ohne standardisierte IT-Prozesse auf. Nach einer Vergleichserhebung des Beratungshauses Serview mit zehn verschiedenen Bewertungsaspekten bestehen vor allem in der Prozessqualität sowie der Steuerbarkeit und Wirtschaftlichkeit der IT-Organisation deutliche Unterschiede. Serview hatte dafür jeweils rund 200 ITIL- und Non-ITIL-Anwender mit einem Umsatz von über 50 Mio. Euro befragt.

Nach den Selbsteinschätzungen der Unternehmen in den beiden Vergleichsgruppen bestehen insbesondere beim Sourcing und der IT-Sicherheit kaum Unterschiede. Auch bei der Frage, wie gut sich die IT-Organisation Compliance-gerecht ausgerichtet hat, sind die Einschätzungen relativ ähnlich und scheint ITIL in der Praxis zu keinen nennenswerten Abweichungen geführt zu haben.

Anders jedoch die Ergebnisse bei allen weiteren sieben Parametern, sie weisen durchweg bessere Resultate für die ITIL-Anwender auf. Allen voran die Prozessqualität. Sie wird lediglich von jedem zweiten Unternehmen ohne die Ausrichtung auf dieses Regelwerk als positiv bewertet, von der Vergleichsgruppe jedoch zu zwei Dritteln. Auch bei den Managementmöglichkeiten der IT-Organisation bestehen deutliche Diskrepanzen. So geben 57 Prozent der Non-ITIL-Anwender ihrer Leistungssteuerung gute Noten, bei den ITIL-Unternehmen sind es jedoch 70 Prozent. Fast identische Verhältnisse hat die Serview-Studie bei der Kostensteuerung ermittelt: Sie ist lediglich in 53 Prozent der Firmen ohne ITIL im grünen Bereich, bei den Anwendern mit standardisierten IT-Prozessen sind es jedoch etwa ein Drittel mehr (69 Prozent).

Dies schlägt sich auch im Urteil zur Wirtschaftlichkeit der IT nieder. Sie wird von den Unternehmen mit ITIL-Prozessen zu 71 Prozent als positiv bewertet. Deutlich zurückhaltender äußern sich zu diesem Thema die IT-Manager aus Firmen ohne ITIL und sprechen nur zu 61 Prozent von guten wirtschaftlichen Verhältnissen. Auch bei der Zufriedenheit der Benutzer klafft eine große Lücke zwischen den beiden Befragungsgruppen von 57 zu 68 Prozent zugunsten der ITIL-orientierten Unternehmen.

„Diese Ergebnisse bestätigen sowohl sehr eindeutig als auch sehr differenziert den Nutzen von ITIL für die IT-Organisation“, urteilt Serview-Geschäftsführer Markus Bause. Einzelne Unterschiede zwischen den beiden Unternehmensgruppen hätten ihn in der Größenordnung aber dennoch überrascht. Dazu zählt er vor allem die Kosten- und Leistungssteuerung. Andererseits sieht er in den Ergebnissen auch Hinweise, dass trotz ITIL längst noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. „Es besteht in vielen Bereichen noch Luft nach oben, ganz besonders bei der IT-Sicherheit und der Compliance-Orientierung.“

Bause weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass viele Anwender des Regelwerks auch noch keine umfassende Standardisierung der IT-Prozesse vorgenommen haben. „ITIL ist letztlich immer ein längerfristig angelegtes Programm und kein in sich begrenztes Projekt, insofern verbirgt sich dahinter ein dynamischer Optimierungsprozess.“ Entsprechend erwartet er, dass die Ergebnisse in einigen Jahren noch deutlich besser als heute aussehen. „ITIL ist trotz der inzwischen großen Verbreitung ein noch vergleichsweise recht junger Ansatz, deshalb bestehen selbst bei ITIL-Anwendern weiterhin sehr umfassende Entwicklungspotenziale und Nutzenperspektiven.“

Weitere Meldungen

Im ECM-Markt steht Migration auf dem Programm

In der deutschsprachigen Wirtschaft steht bei den Lösungen für das Dokumentenmanagement of

...
dForum der d.velop geht in die 15. Runde

Zum 15. Mal veranstaltet der ECM-Anbieter d.velop AG vom 13. bis 14. Juni 2012 in der Ruhr

...
IT-Abteilungen verlieren Produktivität durch unzureichende Organisation

Der Trend hin zu mobilen Arbeitsprozessen, die Nutzung von Cloud-Diensten oder durchgreife

...
Sterling Commerce erweitert Cloud-Service-Angebot

Sterling Commerce hat sein Produktportfolio um cloudbasierte Angebote erweitert und gibt d

...
G Data: Jeder neunte Internetnutzer surft ungeschützt

Laut der G Data Security Studie 2011 verzichtet jeder neunte Internetnutzer auf eine entsp

...
BITKOM befürwortet neue Regeln für Telefonwerbung

Der Hightech-Verband BITKOM hat die vom Bundesrat verabschiedeten Regeln gegen unerlaubte

...
SAP will sich im Klimaschutz engagieren

SAP ist, wie jetzt bekanntgegeben, der globalen Initiative "3C Combat Climate Change" beig

...
Praxisnah zukunftsorientierte Perspektiven entwickeln

In diesem Jahr findet das 10. ITK-Forum Mittelstand der COC AG, GEDAG, pol solutions und M

...
OPTIMAL SYSTEMS veröffentlicht ECM-Buch

Unter dem Titel „Der ECM-Effekt: Rohstoff Wissen richtig nutzen“ hat der Lösungsanbieter O

...
Kostenlose OGI App legt IT-Benutzer automatisch an

Die OGiTiX AG bietet unter dem Namen „Der OGI“ eine kostenlose App, die einen fertigen und

...