Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Serview warnt vor Einschränkungen der IT-Servicequalität

18.02.09

Das Beratungshaus Serview warnt davor, dass Unternehmen als Reflex auf die aktuelle Konjunktursituation ihre Ziele zur Steigerung der Qualität in den IT-Prozessen aufgeben. Es reagiert damit auf Aufforderungen zur Reduzierung der Service Levels, wie sie etwa von den Strategieberatern von Booz and Company in die öffentliche Diskussion eingebracht worden sind. „Eine Krise braucht intelligente Antworten und keine Konzepte, die auf ein Kaputtsparen der Leistungsfähigkeit hinauslaufen“, kritisiert Serview-Geschäftsführer Markus Bause.

Er verweist darauf, dass die Firmen erst vor einigen Jahren in größerer Breite damit begonnen hätten, durch Ausrichtung auf den Standard ITIL ihre wirtschaftliche Effizienz und Qualität in den IT-Prozessen zu verbessern. Vielfach seien sie in ihren Konsolidierungsbestrebungen aber längst noch nicht am Ziel angelangt. „Soll das, was bisher als notwendig erachtet und in mühevollen Projekten begonnen wurde, plötzlich falsch sein, nur weil es eine Bankenkrise gibt?“, fragt er nach der Logik solcher Konzepte zur Minderung der Service Levels. Und: „Sind die bisherigen fachlichen Erkenntnisse im IT-Service-Management und der Ausrichtung auf ITIL auf einmal falsch, nur weil sich Bankmanager verzockt haben?“, vermag er keinen sachlichen Zusammenhang zu erkennen.

Im Gegenteil würden die heutigen Ansprüche in der Unterstützung der marktnahen Geschäftsprozesse keine Ausfallzeiten tolerieren, wundert er sich deshalb über die Auffassung von Booz and Company, die Unternehmen sollten das Serviceniveau in der IT zurückschrauben und sich zukünftig wieder mit längeren Reaktionszeiten des internen Supports zufrieden geben. „Dies ist keine eine gute Strategie, außerdem wird der Gedanke der Nachhaltigkeit bei Investitionen ad absurdum geführt“, verweist Bause darauf, dass eine große Zahl an Unternehmen in den letzten Jahren richtigerweise Geld in Projekte zur Optimierung der ITSM-Verhältnisse investiert hätten. Denn leistungsfähige IT-Prozesse würden die Kosten reduzieren, die Fehlerquote mindern und eine höhere Reaktionsfähigkeit schaffen. „Intelligent handeln mit dem Ziel günstigerer wirtschaftlicher Bedingungen und einer höheren Wettbewerbsfähigkeit bedeutet, die Standardisierung und Qualitätsoptimierung der IT-Services voranzutreiben, statt sich rückwärts zu besinnen und die Unternehmen mit solchen Vorschläge auf eine falsche Reise zu schicken“, empört sich Bause.

Der Serview-Geschäftsführer erachtet es zudem als äußerst problematisch, Qualität gezielt zur Disposition zu stellen und wie Booz and Company den bisherigen IT-Komfort als übertrieben hoch zu bezeichnen. „Wenn wir Qualität zu einem Luxusproblem deklarieren, dann ziehen sich Unternehmen zwangsläufig den Boden unter den Füßen weg“, sieht er unkalkulierbare Konsequenzen für ihr Marktgeschäft. Er nennt als konkretes Beispiel den kürzlichen Systemausfall bei der Bahn, der die gesamten Fahrpläne durcheinander gebracht und zu chaotischen Verhältnissen auf den Bahnhöfen geführt hatte. „Wer eine Reduzierung des Niveaus bei den IT-Services fordert, nimmt sehenden Auges in Kauf, dass die Beseitigung solcher Systemausfälle länger dauert oder das solche Situationen mangels ausreichender Qualität sogar schon früher oder häufiger entstanden wären.“

Weitere Meldungen

Audi referiert zu ITIL und CMMI auf dem größten ITSM-Anwenderkongress

Um ihre Prozesse zu verschlanken, Wiederholungsfehler zu vermeiden und dadurch Kosten zu r

...
Business-Manager können zu wenig Ideen entwickeln

Die Fachbereichsverantwortlichen in den deutschen Unternehmen haben zu wenig Zeit für konz

...
Anwenderumfrage von Computacenter zu Windows 7

Im Rahmen des First Wave Programms konnten über 50 Pilotanwender das neue Betriebssystem v

...
BI-Barometer: Deutliche Rendite-Unterschiede zwischen BI- und Non-BI-Unternehmen

Business Intelligence-Lösungen (BI) lohnen sich wirtschaftlichen für die Unternehmen. Denn

...
15 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2006

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes meldeten die deutschen Amtsgerichte für das

...
Unternehmen missachten Sicherheitsheitslücken in ihren Netzwerken

Über 73 Prozent der von Dimension Data im vergangenen Jahr untersuchten Netzwerkgeräte in

...
Starke Bindung zwischen ERP-Anbieter und Anwender

Die Käufer von betriebswirtschaftlichen Standardanwendungen neigen dazu, dem einmal gewähl

...
INFORA veranstaltet Jahrestagung E-Akte

Die Unternehmensberatung INFORA GmbH führt im November 2009 erstmals eine Jahrestagung zum

...
Deutsche Meisterschaft im Projektmanagement startet in wenigen Tagen

In den nächsten Tagen startet die erste Deutsche Meisterschaft im Projektmanagement. Über

...
BARC gibt Whitepaper Abfrage-Performance BI heraus

Die Performance ist einer der wichtigsten Aspekte für Business Intelligence-Projekte. Ist

...