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Social Media: Nutzung ja – Monitoring nein

26.05.11

Die Mehrheit aller Unternehmen führt bisher kein systematisches Social Media Monitoring durch. Sind die PR-Verantwortlichen trotzdem aktiv, kommen weitestgehend kostenlose Tools mit Funktions- und Auswertungsbeschränkungen zum Einsatz und sie beschränken sich bei der Bewertung von Social Media Aktivitäten auf rein quantitative Aspekte. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage zum Thema Social Media Monitoring der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, bei der 5.120 Vertreter aus Redaktionen, Pressestellen und Agenturen um Rede und Antwort gebeten wurden.

Fast drei Viertel aller Pressestellen verzichten gänzlich auf die Beobachtung der sozialen Netzwerke, obwohl genauso viele der Meinung sind, es sei wichtig oder gar sehr wichtig, zu wissen, was über das Unternehmen diskutiert wird. Knapp jede dritte Pressestelle (30 Prozent) und jede fünfte PR-Agentur (20 Prozent) verschafft sich durch den Einsatz von kostenlosen Tools einen groben Überblick über die  Gesprächsinhalte im Netz. Nur fünf Prozent aller PR-Fachleute investieren in professionelle Lösungen und 13 Prozent haben die Überwachung in die Hände eines Dienstleisters gelegt.

PR-Fachkräfte investieren zurückhaltend

Obwohl soziale Netzwerke laut der Umfrage eine Schlüsselrolle in der Kommunikation einnehmen, stehen zwei Drittel der Unternehmenssprecher Investitionen in kostenpflichtige Lösungen zögerlich gegenüber. Nur jede zehnte Pressestelle (12 Prozent) denkt konkret über Investitionen in diesen Bereich nach. 

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