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Software-Testen häufig schlecht organisiert

10.04.08

Das Wissen um die wirtschaftliche Bedeutung von Software-Testen hat sich längst herumgesprochen. Dennoch verfügen die Unternehmen über eine nur geringe Transparenz  bei den dafür bereitgestellten Ressourcen. Dies brachte nun die neue Studie „International Survey Software Testing“ der Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) zutage.

Rund zwei Drittel (65 Prozent) der 1.030 befragten Management- und Fachspezialisten aus 13 Ländern gaben an, dass sie das Software-Testen und entsprechende Werkzeuge entweder als entscheidende Investition in IT-Produkte betrachten, dass das Überprüfen die Wirtschaftlichkeit der Software-Produktion steigert oder es einen echten Mehrwert schafft. Noch nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent) versteht die Qualitätssicherung als „notwendiges Übel“.

Kosten der Qualitätssicherung vielfach unbekannt
Trotz dieser hohen Wertschätzung für qualitätssichernde Maßnahmen hat sich ein gesteuertes und transparentes Vorgehen noch nicht durchgesetzt. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der befragten Unternehmen sieht sich außer Stand, die genaue Zahl der Vollzeit-Tester des IT-Personals zu benennen. Auch die Anzahl der Teilzeit-Tester konnte von mehr als der Hälfte (54 Prozent) nicht beziffert werden. Ähnlich dramatisch stellt sich auch die Situation bei den Kosten der Qualitätssicherung dar: 65 Prozent der Befragten können die Höhe nicht einschätzen, zum Teil auch weil fast ein Drittel (34 Prozent) der befragten Unternehmen kein separates Budget für das Software-Testen ausweisen.

Für die Analysten von PAC resultiert hieraus, dass Investitionen in qualitätssichernde Maßnahmen einen deutlichen Unterschied machen und sich daher auch in Wettbewerbsvorteilen ausdrücken. Laut PAC-Analystin Kerstin führen die zunehmend industrialisierten Prozesse der IT-Produktion dazu, dass es immer mehr spezialisierte Mitarbeiter in der Qualitätssicherung gibt. Darüber hinaus erhöht das Testen die Wirtschaftlichkeit der Software-Produktion. Denn die Kosten für nachträgliche Fehlerbehebung sind höher als die Ausgaben für frühzeitige Testaktivitäten.

Erfahrungen im Outsourcing des Software-Testens
Große Einigkeit herrscht laut Studie bei der organisatorischen Zugehörigkeit der Test-Teams. 65 Prozent sehen das Testen unabhängig von der Entwicklung. Diese eigenständige Rolle wird bei zwei Drittel der Unternehmen inhouse gelöst. 30 Prozent der Umfrageteilnehmer können auf Erfahrungen mit externen Dienstleistern zurückgreifen und 13 Prozent haben hierbei Offshoring-Dienstleister in Anspruch genommen. Die Außerhaus-Variante erfreut sich zunehmender Beliebtheit. 34 Prozent der Unternehmen wollen in der Zukunft mehr in externe Dienstleister investieren. Diese Absicht äußerten insbesondere die Umfrageteilnehmer aus Schweden und Dänemark (63 Prozent), Großbritannien, Irland und Südafrika (60 Prozent). In Deutschland, Österreich und der Schweiz haben hingegen nur 21 Prozent diese Absicht.

Großes Marktpotenzial eröffnet sich der Studie zufolge den Anbietern von spezialisierten Testwerkzeugen. Diese Tools befinden sich laut Erhebung derzeit bei nur knapp einem Drittel der Unternehmen im Einsatz und 39 Prozent haben bereits eine positive Kaufentscheidung für die kommenden Jahre getroffen.

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