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Spam kostet 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter

06.08.07

Im Rahmen der Studie „Kostentreiber von unerwünschten Werbemails“ haben Forscher der Universität Hamburg ermittelt, dass durch Spam-Mails jährliche Kosten von etwa 500 Euro pro Mitarbeiter entstehen.

Die Studie untersuchte den Umgang mit Spam bei etwa 1000 Universitätsangehörigen und Stand unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Clement, Lehrstuhlinhaber für Marketing und Medienmanagement am Institut für Marketing und Medien der Universität Hamburg. Der Erhebung zufolge ist nicht nur die Anzahl der Spam-Mails für die Kosten verantwortlich. Auch das sich verändernde Verhalten der Mitarbeiter beim Umgang mit Spam kann die Kosten in die Höhe treiben.

Die Anzahl empfangener E-Mails führt dazu, dass Mitarbeiter häufiger ihren elektronischen Briefkasten überprüfen, da sie befürchten, eine wichtige Mail zu verpassen oder irrtümlich gelöscht zu haben. Dadurch wird Arbeitszeit verbraucht, die Produktivität sinkt und die Kosten steigen.

Im Vergleich zu den durch Spam entstehenden Kosten fallen die Kosten für Spamfilter-Lösungen fast nicht mehr ins Gewicht. Professor Clement empfiehlt den Einsatz zentraler Spam-Filter, deren zugrunde liegendes Regelwerk durch die Benutzer beeinflusst werden kann.

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