Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Steria Mummert Consulting warnt vor SPAM-Anrufen

02.07.08

Zehn Millionen Deutsche nutzten im vergangenen Jahr das Internet für ihre Telefongespräche – 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Glaubt man den Prognosen von Steria Mummert Consulting, dürfte dieser Boom kaum an den „Werbetreibenden“ vorbeigehen. Die Berater prophezeien den Nutzern dann auch die nächste Plage. Denn die Internetnutzer bekommen zu den ungewünschten „Produktinformationen“ und nervigen Instant-Messaging-Nachrichten noch ungewollte Spam over Internet Telephony (SPIT). Das Problem: Geeignete Abwehrmaßnahmen sind bisher noch nicht im selben Maß verfügbar, wie bei der E-Mail. Die Entwicklung entsprechender Anti-SPIT-Filter wird die Internet- und Telekommunikationsbranche künftig stärker beschäftigen. Dies ergab nun die Untersuchung „Zukunftsfaktoren 2020“ von Steria Mummert Consulting, die in Zusammenarbeit mit der FutureManagementGroup und Lünendonk durchgeführt wurde.

Sinkende Preise für die Internet-Telefonie werden dafür sorgen, dass sich SPIT in der Zukunft genau so stark ausbreitet wie E-Mail-Spam. Das Medium Internet ermöglicht den SPIT-Absendern, mit Millionen automatisierter Anrufe extrem kostengünstig auf Kundenfang zu gehen. Dies werde die Anzahl an Call-Centern für Werbe-Anrufe rasant wachsen lassen; und die „Branche“ schläft nicht. Bereits heute entwickeln Spammer spezielle Programme und Tools, die derartige Anrufe automatisch abwickeln können.

Auch besteht die Gefahr, dass sich Hacker mit gefälschten Anruferdaten Zugriff zu Kontoinformationen verschaffen. Phishing-Angriffe über VoIP mit gefälschten Teilnehmerinformationen werden wahrscheinlich erfolgreicher sein, als ihr E-Mail-Pendant. Denn Anrufe via Internet mit einer manipulierten Anruferkennung sind derzeit schwierig herauszufiltern. Zudem werden Internetnutzer mangels Kenntnis kaum mit einer Phishing-Attacke rechnen, wenn im Display des VoIP-Telefons Rufnummer und Name des Bankberaters angezeigt wird.

Wirksame Maßnahme gegen SPIT durch den deutschen oder europäischen Gesetzgeber haben nur geringe Erfolgsaussichten. Denn SPIT, genauso wie SPAM, kommt mehrheitlich aus dem Ausland. Die sich derzeit im Aufbau befindlichen Abwehrmaßnahmen stecken jedoch noch in den Kinderschuhen. Durch Blacklists (Ausschlußlisten) können bekannte Spammer aus dem VoIP-Netz verbannt werden. Aber mit dem Anlegen zentral gepflegter Teilnehmerlisten haben die Provider erst begonnen. Computergenerierte SPIT kann zudem durch Vorschalten von interaktiven Komponenten begegnet werden. Hierzu wird der Anrufer zu einer Dateneingabe aufgefordert. Ein SPIT-Erkennungsdienst, der Gesprächsinhalte auf Werbe- oder Phishing-Absichten hin „scannt“ ist nicht möglich, da das Aussortieren vor der Anrufannahme erfolgen muss.

Weitere Meldungen

ClassWare gewinnt auf der CeBIT Strenesse als 500. Kunden

Die Freiburger ClassWare GmbH hat auf der CeBIT 2007 (Halle 6, Stand E31) mit Strenesse de

...
Jeder sechste Deutsche noch nie online

Ob dies ein Problem für die Betroffenen ist, werden sie sicher nicht in einer News-Gruppe

...
T-Mobile launcht HSDPA mit 7,2 MBit/s in der Berlin

Die Mobilefunk-Tochter des Bonners Telekommunikationskonzerns hat heute die dritte HSDPA-S

...
Fast 70% der Bevölkerung ab zehn Jahren nutzen das Internet

Das Internet ist hierzulande Bestandteil des Lebensalltags von immer mehr Menschen. So nut

...
LichtBlick AG führt Comarch Semiramis ein

 Der Energieversorger für Ökostrom und -gas, LichtBlick AG, hat sich für das ERPII-Sy

...
Höhere Flexibilität der Systeme zur Provisionsabrechnung notwendig

Wirtschaftskrisen wie gegenwärtig erschweren nicht nur die Vertriebsbedingungen, sondern z

...
Software-Piraterie verursacht Milliardenverluste

Laut einer aktuellen Studie von IDC sind die Computernutzer Lizenzmuffel. Denn bei den wel

...
Ogitix zur Prozessautomation nur einmal einführen, aber unternehmensweit nutzen

Die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen sind zunehmend zu einem Spagat gezwungen, weil

...
Banken überprüfen Risikomanagement

Die Bankenkrise hat die Kreditinstitute von der Notwendigkeit überzeugt, ihr Risikomanagem

...
Genesis ändert Prozesse und führt SAP Business ByDesign ein

Genesis, Hersteller von hydraulischen Anbaugeräten für Abbruch, Schrott und Recycling ände

...