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Studie: Höhere Umsatzrendite durch Business Intelligence

Von: www.novem.de

05.02.07

Unternehmen mit Lösungen für Business Intelligence (BI) erzielen durchschnittlich eine höhere Umsatzrendite und bewerten auch die aktuellen Wettbewerbsperspektiven optimistischer als Firmen ohne solche Technologie. Außerdem weisen sie eine positivere Personalentwicklung auf. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung des Hamburger Beratungshauses novem business applications unter 351 Finanzverantwortlichen von Unternehmen mit mehr als 100 Mio. Euro Umsatz. Business Intelligence-Lösungen nehmen hoch komplexe Verfahren zur präzisen Analyse von Geschäftsdaten vor, um gesicherte Entscheidungsgrundlagen zu entwickeln.

Der Studie zufolge haben die befragten Firmen mit BI zuletzt eine Umsatzrendite nach Steuern von durchschnittlich 4,41 Prozent erreicht, während die der Vergleichsgruppe lediglich 4,08 Prozent betrug. „Damit wird der Return on Investment solcher analytischen Konzepte deutlich nachgewiesen“, urteilt novem-Geschäftsführer Anastasios Christodoulou. „Allerdings liegen diese spürbaren Effekte letztlich im Erwartungshorizont der Unternehmen, wenn sie eine Business Intelligence-Strategie verfolgen“, sieht er aus Expertensicht in den wirtschaftlichen Ergebnissen keine Überraschung.

Ein tendenziell ähnlicher Unterschied zwischen den beiden Befragungsgruppen wurde auch bei der Bewertung der weiteren geschäftlichen Perspektiven ermittelt. Hier erwarten 61 Prozent der auf Business Intelligence ausgerichteten Unternehmen einen guten bis sehr guten und nur jeder zehnte Befragte einen unbefriedigenden Geschäftsverlauf für die nächste Zeit. Dagegen zeigen sich von den anderen Firmen 9 Prozent weniger optimistisch, auch der Kreis der Skeptiker ist laut der novem-Erhebung mit 16 Prozent etwas größer.

Dieses Verhältnis spiegelt sich auch in der aktuellen Personalentwicklung wider: 59 Prozent der Unternehmen mit BI-Technologie verzeichnen derzeit zumindest einen moderaten Anstieg bei der Beschäftigtenzahl, dem gegenüber wollen in der Vergleichsgruppe 10 Prozent weniger Firmen neue Mitarbeiter einstellen. Zudem ist bei ihnen auch der Anteil der Unternehmen, die Personalreduzierungen planen, um ein Drittel höher.

„Business Intelligence zeigt sich in der Praxis als wichtiger Wachstumstreiber“, sieht sich der BI-Spezialist Christodoulou durch die Resultate der Erhebung bestätigt. „Angesichts der heutzutage in Unternehmensorganisationen produzierten Informationsfülle unterliegen Managemententscheidungen zwangsläufig gewissen Risiken, die sich dann letztlich auch negativ in den Geschäftsergebnissen niederschalgen können. Intelligente Analyseverfahren dagegen schaffen eine verlässlichere Informationsbasis für die Unternehmens- und Prozesssteuerung.“ Insofern spricht nach Meinung von Christodoulou die Logik dafür, dass Anwender mit Business Intelligence-Lösungen tendenziell über günstigere Erfolgsbedingungen verfügen.

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