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Studie: Unternehmens- und IT-Strategien leben aneinander vorbei

09.07.08

Die Unternehmens- und IT-Strategien sind in den meisten Fällen nur wenig miteinander verzahnt. Hintergrund sind nach einer Studie der Hamburger Unternehmensberatung Trigonum GmbH die fehlenden organisatorischen Strukturen für eine enge Zusammenarbeit von Business und Informationstechnik. Eine wesentliche Änderung ist vorläufig allerdings nicht zu erwarten. Denn die meisten der fast 300 befragten IT-Verantwortlichen in größeren Unternehmen verfolgen das Thema Governance in ihren Planungen mit keiner hohen Priorität.

Laut der Erhebung besteht bei 13 Prozent eine sehr enge und bei weiteren 18 Prozent eine enge Abstimmung zwischen den Geschäftsstrategien und der IT-Ausrichtung. In zwei von fünf Fällen liegt hingegen nur eine mittelmäßige Verzahnung von Business und IT vor. Noch schlechter sieht es beim Rest der Firmen aus: Dort leiten sich die Informatikstrategien entweder nur in geringem Maß (21 Prozent) oder gar nicht (7 Prozent) aus den marktbezogenen Unternehmensstrategien ab.

Eine zentrale Ursache findet sich nach der Trigonum-Studie in fehlenden organisatorischen Strukturen für eine enge Zusammenarbeit. Sie werden nur von jedem vierten IT-Manager als funktionsfähig bezeichnet, 37 Prozent beurteilen sie dagegen als unzureichend. Aber auch die weiteren Befragten geben den Organisationsbedingungen für die strategischen Abstimmungen in ihren Unternehmen keine guten Noten und bewerten sie als nur bedingt funktionsfähig.

„Wenn kein konstanter gegenseitiger Transfer von Grundpositionen, Zielen und Maßnahmenkonzepten gesichert ist, kommt es zwangsläufig zu Widersprüchen in den Business- und IT-Strategien“, urteilt Trigonum-Geschäftsführer Peter Bodino. Dass die Unternehmen diesem Anspruch nicht gerecht werden, sei ein schon traditionell zu bezeichnendes Problem. „So wenig Zweifel es an der Notwendigkeit von Business-IT-Alignment gibt, also an der Ausrichtung der IT an den Kernzielen und Prozessen der Wettbewerbsausrichtung, so wenig klappt es in der Praxis, obwohl die Schwierigkeiten immer wieder neu diskutiert werden.“ Und offenbar resignieren die IT-Verantwortlichen auch zunehmend, da nur wenige das Thema IT-Governance vorne auf ihre Agenda setzen. Abgesehen von den 23 Prozent, die derzeit keinen Handlungsbedarf sehen, will ihm lediglich jeder siebte Befragte in naher Zukunft eine höhere Bedeutung beimessen. Bei weiteren 29 Prozent besteht in dieser Hinsicht eine zögerliche Intention, ein Drittel wird nach eigenem Bekennen in Sachen IT-Governance vorläufig sogar gar keine besonderen Anstrengungen unternehmen.

Bodino sieht jedoch keine Alternative zu einer offensiven Ausrichtung und warnt: „Trotz aller Probleme dürfen die IT-Verantwortlichen nicht die Augen vor den Erfordernissen verschließen, weil sie sonst Gefahr laufen, dass sie hierbei mittelfristig den Gestaltungsauftrag verlieren“. Er plädiert deshalb dafür, statt das Thema aussitzen zu wollen, die Anstrengungen zur Entwicklung eines praxisgerechten IT-Governance-Modells zu steigern und es sukzessive zu etablieren. „Die IT wird zukünftig sowieso mehr denn je mit der Frage konfrontiert werden, welchen Wertbeitrag sie zum Geschäftserfolg beisteuert.“ Deshalb mache es allein schon aus Eigeninteresse Sinn, sich engagiert um die organisatorischen Voraussetzungen für eine adäquate Zusammenarbeit zwischen IT- und den Business-Bereichen zu bemühen.

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